Dienstag, 2. August 2011

Fête Nationale

Ungezwungenes Miteinander am Seeufer. Fröhliche  Kinder, die mit ihren Kameraden Feuerwerkskörper entzünden und sich freuen, wenn es so richtig knallt. Bekannte, die freundlich grüssen. Lecture du Pacte de 1291 (Vorlesen des Bundesbriefs) und gemeinsames Singen des Cantique Suisse (Schweizer Nationalhymne). Le verre d'amitié (das Glas Weisswein, das die Gemeinde spendiert), sich mit andern Eltern und Bekannten austauschen, nach dem Eindunkeln gespannt auf das grosse Feuerwerk am andern Ufer des Sees warten, verstohlen auf sein Handydisplay schauen und sich darüber freuen, dass Leo aus seinem Ferienhaus ein nettes SMS geschickt hat.

Das war mein Schweizer Nationalfeiertagsabend.

4 Kommentare:

  1. Klingt nach einem schönen Abend :-)
    (Macht übrigens nichts mit der Mail, ich hatte es mir fast so gedacht!)

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  2. Unter uns gesagt: der Text unserer Nationalhymne ist hoffnungslos überholt. Höchste Zeit, ihn anzupassen.

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  3. @Frau Vau: Gut, dass Du es rechtzeitig gemerkt hast! :-)

    @Peter: Auf französisch tönt es besser ;-). Das ändert aber nichts daran, dass sich niemand diesen Text merken kann (obwohl die Gemeinde ihn jedes Jahr auf dem Festprogramm abdruckt, wobei die meisten Leute es dann doch zu Hause liegen lassen), und dass sich eine stattliche Minderheit (?) nicht mehr angesprochen fühlt, weil die Gottesfürchtigen unter uns langsam "aussterben"...

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  4. Zur Hymne habe ich mich ja ausreichend ausgelassen, aber bitte nicht falsch verstehen liebe Schweizer. Bisher kenne ich keine Hymne die ich schön fände...

    Ich flog mal am Schweizer Nationalfeiertag über die Schweiz. Ein Feuerwerk von oben zu betrachten ist was ganz was anderes...

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