Sonntag, 6. Januar 2013

Melancholie am Dreikönigstag

Seit gestern Abend sind wir wieder zu Hause. Daheim im Haus, das bald nicht mehr mein Zuhause sein wird. Irgendwie schon ein sehr seltsamer Gedanke, der mir auch Angst macht, jetzt wo es konkret wird. Ich tue mich so schwer mit Veränderungen -  aber es gibt kein Zurück mehr. Ich kann einfach nicht mehr bleiben, auch wenn mein Mann das nach wie vor möchte. Es geht einfach nicht. Ich kann so nicht mehr weitermachen. Heute ist kein guter Tag. Ich habe ein emotionales Tief. Fühle mich sehr allein und möchte den ganzen Tag im Bett bleiben, mir die Decke über den Kopf ziehen und weinen. Hoffe, morgen wird es besser.

Ich muss da jetzt einfach durch. So sehr ich mich auf die Wohnung freue - es ist mir bewusst, dass es kein Spaziergang werden wird. Es wird Momente geben, in denen ich alles anzweifeln und mich fragen werde, weshalb ich so vieles aufgegeben habe. Sicherheit, Bequemlichkeit, die vertraute Umgebung. Für eine unbestimmte Sehnsucht, für ein Gefühl, von dem ich nicht weiss, ob ich es jemals finden werde.

Aber da muss man wohl durch, wenn man sich aus einem vertrauten und bequemen Kokon schält, weil es zu eng gewordenen ist und man sich nicht weiter entwickeln kann. Die Metapher gefällt mir. Ich stelle mir vor, dass ich ein Schmetterling bin, der die Metamorphose im Kokon bzw. einen Lebensabschnitt abgeschlossen hat und sich nun von seiner Hülle befreit, seine zerknitterten Flügel ausstreckt, sie an der Sonne trocknen lässt und schliesslich abhebt und über Blumenwiesen fliegt. Wenn er Glück hat. Wenn er Pech hat, endet sein Flug relativ unsanft an der Windschutzscheibe eines fahrenden Autos oder er wird von einem Vogel gefressen... C'est la vie. 


Der Vertrag für die Wohnung ist da! Im Briefkasten lag ein weisser Briefumschlag für mich. Ohne Briefmarke. Persönlich eingeworfen und mit der Schreibmaschine adressiert! Irgendwie rührend! Im Couvert fand ich ein nettes Schreiben und den Vertrag samt Beilagen. Alles fein säuberlich mit Schreibmaschine getippt! Ich werde den Brief wohl irgendwann einrahmen! Er dokumentiert eine Wende in meinem Leben. Und es wird vielleicht der letzte mit Maschine geschriebene an mich adressierte Brief sein, den ich erhalte. Ein Relikt aus einer fast schon vergangenen Zeit! 


Der Vertrag enthält zwei Klauseln, die mir ein wenig Sorgen machen. Er ist befristet auf ein Jahr und muss jährlich erneuert werden... Muss ich mir nun jedes Jahr Gedanken machen, ob ich die Wohnung behalten kann oder ob die Eigentümerin die Miete erhöhen wird? Oder möchte sie sich einfach absichern, weil sie nicht genau weiss, worauf sie sich (mit mir) einlässt? Ob ich die Erwartungen als Mieterin erfülle? Ich werde den Rasen mähen müssen. Kein Problem, das ist ja kein Neuland für mich. Allerdings fällt der Unterhalt des Rasenmähertraktors in die Zuständigkeit der Mieter. Damit habe ich nicht gerechnet. Was, wenn das Ding altersschwach ist und eine teure Reparatur anfällt? 

Ach, was soll's. Ich mag mir darüber jetzt keine Gedanken machen und wer weiss schon, was in einem Jahr sein wird. Im schlimmsten Fall ziehe ich halt wieder aus, lagere meine Möbel ein und suche mir ein neues Zuhause.   
Der Vertrag beginnt am 1. Februar. Die Wohnung im Dachgeschoss ist zufällig auch gerade frei und ich werde vorerst alleine im Haus wohnen. Ich habe mir die Frage gestellt, wer wohl dort einziehen wird. Es ist eine spezielle Wohnung, geeignet für einen (gut verdienenden) Single oder für ein kinderloses Paar. Ein interessanter schwuler Mann wäre cool! Oder eine alleinstehende Frau mit einer ähnlichen Wellenlänge. Jemand, mit dem ich hin und wieder gerne im Garten ein Glas Wein trinken und über das Leben philosophieren könnte. On verra. 

Morgen beginnt wieder der Alltag und eine Reihe von Herausforderungen erwarten mich. Und zu allem Überfluss habe ich noch mein Portemonnaie in der Ferienwohnung liegen lassen und werde eine Woche lang ohne Maestro- und Kreditkarte auskommen müssen. Ein blödes Gefühl. Ich bin es gewohnt, bargeldlos einzukaufen. Mein Mann hat mir freundlicherweise ein paar Scheine in die Hand gedrückt. 

Ach ja, und die Krone ging dieses Jahr wieder einmal an Junior. Wie meistens. :-)


21 Kommentare:

  1. ich glaube ja, du würdest besser daheim bleiben in deiner gewohnten Umgebung, ich denk nämlich, du hast dich noch nichtgelöst von allem, von den kreditkarten vor allem, vom schönen leben, von dem schönen haus und der Bequemlichkeit.
    Überdenke, was du zurücklässt. Nur, um in einer fremden Wohnung zu leben ? Du kannst doch ab und zu mal deine Freiräume nehmen, wie du es doch sicherlich schon öfters getan hast. keine gute Idee ??? denk mal nach und denk an deine Kinder. Maja

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    1. Meine Kreditkarte werde ich nicht aufgeben müssen... ;-) Die besitze ich nämlich schon seit meinem 20. Lebensjahr und sie läuft noch immer über das selbe Konto: MEIN Salärkonto. Daran wird sich nichts ändern.

      Das mit dem "Freiräume" nehmen hat nicht funktioniert. Das habe ich jetzt zweieinhalb Jahre lang versucht. Ich hatte gehofft, dass ich diese Ehe den Kindern zuliebe fortsetzen kann, wenn ich das, was mir fehlt (Leidenschaft, emotionale Nähe) in einer Aussenbeziehung ausleben kann. Aber das funktioniert bei mir nicht. Und es ist auch nicht fair meinem Mann gegenüber. Ich möchte mich noch einmal richtig verlieben und fühle mich zu jung, mich in einer unglücklichen Ehe zu arrangieren. Deshalb bleibt nur die Trennung.

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    2. Nun, dann wünsche ich dir alles gute im weiteren leben und daß Deine Wünsche in Erfüllung gehen
      Maja

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  2. Liebe Rosalie,

    sag, gehts du noch zu deinem Therapeuten?
    Würde dir das nicht gut tun/helfen?

    Du schreibst nur einen Bruchteil von dem, was du erlebst, und in den wenigen Zeilen schwingt eine seltsame Form der Verhaftung mit (betrifft auch die vorangegangenen Postings, nicht nur dieses, das ja explizit traurig gestimmt ist), als ob du dir den Weg, kaum, dass er frei ist, wieder verstellst.

    Das war doch was du wolltest: frei sein, deine Traumwohnung, nicht mehr jedes Wochenende in die Berge fahren, mit dem ganzen Aufwand drumherum. Du bekommst sogar deine Bijou-Wohnung und dein Mann hat eingelenkt!
    Win-win-win also.

    Du hast dich so darauf gefreut, auf diesen Schritt und jetzt verdirbt dir ein "Niemand" den Moment.
    Als ob du nicht Glücklichsein dürftest bzw. dafür sorgst, dass das alte Unglück prompt durch ein neues Unglück ausgefüllt wird.
    Der Kummer, den dir dein Mann bereitet hat wird Geschichte und du findest dir sogleich einen neuen Kummer (der lächerliche Mr Silence).

    Was ist es, das dich in die Situation bringt, dass dir nicht nach Korken-knallen und vor Freude in der neuen, ersten, eigenen Wohnung im Kreis herumwirbeln ist? Wieso bekommt der Nobody so eine Macht über dich? Du erlebst den wichtigestn Schritt seit langem, und ein Mann "funkt durch seine Abwesenheit" dazwischen.
    Da ist doch irgendein lästiges Musster darin verborgen, das es aufzuschlüsseln lohnt.

    Was sagt dein Therapeut?

    liebe Grüße, Daniela

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    1. Liebe Daniela

      Da hast Du wohl nicht ganz unrecht: Ich stehe meinem eigenen Glück oft selbst im Weg. Ich ärgere mich ja selber, dass ich das mit M. Silence nicht einfach so wegstecken kann. Lächerlich ist er nicht, sonst würde ich mich nicht so schwer damit tun, die Sache abzuhaken. Ich werde den Therapeuten übermorgen darauf ansprechen.

      Es ist vielleicht das Gefühl, das erste Mal im Leben ganz auf mich allein gestellt zu sein und keinen Mann im Rücken und/oder an der Seite zu haben, der mir beisteht. Mein Vater fehlt mir eben gerade sehr. Ich fühle mich noch mehr als Einzelkämpferin als bisher. Und die Gespräche mit Schwiegermama und den Kindern liegen mir auf dem Magen. Die Kinder sind so glücklich und unbeschwert... Auch mein Mann tut mir leid. Es fällt mir einfach schwer, die "Böse" zu sein! Es ist das erste Mal, dass ich diese Rolle spielen muss. Ich habe mich ein Leben lang angepasst und mich selbst nicht so wichtig genommen. Und nun komme ich mir so egoistisch vor - aber ich kann einfach nicht mehr anders. Ich muss mich aus dieser Situation befreien. Und die Rahmenbedingungen sind ja wirklich denkbar günstig!

      Es ist wohl einfach ein Zwischentief. Schliesslich heisst es, Abschied nehmen von der vertrauten Umgebung und einen langen Lebensabschnitt zu beenden. Das geht nicht ganz ohne Trauer und Tränen, auch wenn der Entscheid selbst gewählt ist. Aber ich freue mich nach wie vor sehr auf die Wohnung.

      Liebe Grüsse
      Rosalie

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  3. Hallo Rosalie,

    habe gerade diesen Beitrag gelesen und ein wenig runtergescrollt und auch die vorherigen gelesen... habe gerade ein heftigen Flashback. Das was Du gerade durchmachst und erlebst, diesen Gemütszustand (inclusive das mit dem M. Silence)hab ich genauso erlebt, vor langen Jahren. Ich kann Dich grad so gut verstehen...

    Habe gerade das Bedürfnis Dir zu sagen: Gib bitte Deine Hoffnung nicht auf, glaube an die Zukunft. Diese Situation ist einer der Schwersten im Leben einer Frau, es ist ein großer und wichtiger Lebensabschnitt, aber es kommen wieder glücklichere Zeiten, glaub mir. Ich habe nach 10 Jahren -ja ich mußte so lange warten, bis er mir endlich begegnet ist- endlich meinen Traummann gefunden und bin seit 2 Jahren so glücklich wie nie zuvor...obwohl ich schon fast nicht mehr daran geglaubt hatte.
    Ich denke jetzt mit Wehmut an die Zeit zurück...es war zeitweise sehr hart, aber die Lebenserfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe dadurch sind unbezahlbar. So nachdem Motto "was mich nicht tötet, macht mich nur stärker"

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut für diese Zeit und alles erdenklich Gute für Deine Zukunft. Möge 2013 wirklich Dein Glücksjahr sein.

    Ganz liebe Grüße

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    1. Liebe Ayse

      Danke für Deinen Zuspruch und für die guten Wünsche! Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar. Und es tut auch immer wieder gut zu lesen, dass jemand die grosse Liebe gefunden hat, obwohl man nicht mehr so richtig daran geglaubt hat. Wobei... zehn Jahre ist schon eine lange Zeit! Naja, gut Ding will eben Weile haben! ;-)

      Schön, dass Du bei mir liest und ich freue mich darauf, in meiner neuen Wohnung an meinen kinderfreien Abenden in Deinem Blog zu stöbern. Ungestört und ohne dass ich meinen Laptop unter der Bettdecke verschwinden lassen muss, weil mein Mann im Anmarsch ist und neugierige Fragen stellen würde. Endlich frei sein und tun und lassen können, worauf man Lust hat und niemand, der dreinredet oder Erwartungen hat, die man nicht erfüllen mag. Allein dafür lohnt sich die ganze Mühsal.

      Liebe Grüsse!
      Rosalie

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  4. Liebe Rosalie,
    das ist doch normal, dass du jetzt Angst hast! Natürlich wird es schwer! Und sicher werden Momente kommen, in denen du am Liebsten alles rückgängig machen würdest.. aber diese Momente gehen vorbei und es wird dir besser gehen!
    Geh deinen Weg weiter und lass dich nicht beirren - DU allein musst diese Entscheidungen für dich UND deine Kinder treffen.
    Den Mietvertrag würde ich mir aber mal anschauen lassen.. nur auf ein Jahr befristet wäre mir zu unsicher.. Vielleicht kannst du die Vermieterin ja auf 3 Jahre und anschließende Staffelmiete einstimmen? So ist es bei mir gelaufen .. auch wenn die jetzt jährliche Mieterhöhung schmerzhaft ist, so hab ich doch die Sicherheit, hier bleiben zu können und immer noch aktuell unter dem hiesigen Mietspiegel zu zahlen.
    Ich hoffe, heute geht es dir schon wieder besser?!
    Außerdem ist es auch normal, dass auf ein so extremes Hochgefühl erst mal so etwas wie ein "Kater" folgt!
    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Frau Vau

      Danke für die Aufmunterung! Ja, Katerstimmung hat was. Im Moment geht es mir wieder besser und ich fühle mich stärker. Ich habe vor ein paar Stunden mit meiner Schwiegermutter gesprochen. Werde bald darüber schreiben.

      Ich freue mich auf Februar! Und je öfter ich darüber spreche, desto unumstösslicher wird der Entscheid, wobei ich eigentlich keine Zweifel daran habe, dass es richtig ist, was ich tue. Eher Trauer, dass diese Ehe nun wirklich zu Ende ist und meine Kinder nicht mehr in einer sogenannt "intakten" Familie aufwachsen können.

      Ich habe die Vermieterin auf die Befristung angesprochen. Es hat sich herausgestellt, dass sie es so formuliert hat, um sicher zu gehen, dass ich ein ganzes Jahr lang in der Wohnung bleibe und wenn ich der Verlängerung zustimme, dass sie ein weiteres Jahr die Gewissheit haben wird, dass ich bleibe... So kann man es auch sehen! Die Miete ist schon relativ hoch und ich gehe davon aus, dass sie nicht weiter steigen wird, da sich die Hypothekarzinsen auf tiefem Niveau stabilisiert haben. Aber wer weiss schon, was in zwei, drei Jahren ist. Die Dame ist ja auch nicht mehr die Jüngste (70+) und wenn sie - was ich natürlich nicht hoffe - plötzlich versterben sollte, ist eh alles offen. Vielleicht kann ich das Haus eines Tages sogar kaufen! Wer weiss...

      Liebe Grüsse!
      Rosalie


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  5. Liebe Rosalie,

    Der Schritt den du machst erfordert unglaublich viel Kraft. Es gibt da keinen anderen Menschen, neuen Mann, der dich rausholt. Du holst dich alleine da raus. Da ist kein silbernes Tablett, auf dem Dinge für dich serviert werden, da schubst dich keiner von hinten an oder zieht dich vorne an der Hand mit. Du alleine bist es.
    Ich wünsche dir für diese anstrengende Zeit Freundinnen, die dir die volle Unterstützung zukommen lassen, damit du bei Kräften bleibst und trotz Misere auch was zu lachen hast.

    Es wäre vermutlich schon an sich traurig, die Familie und das Haus zu verlassen, selbst wenn da ein neuer, idealer Mann auf dich warten würde, der der Mann deiner Träume ist. Wie schwer muss es erst sein, die Motivation aus eigener Kraft aufzubringen. Und genau das machst du gerade. Das ist etwas, was bei weitem nicht jede Frau schafft.

    Ganz was anderes: Du scheinst ein geschicktes Händchen dafür zu haben, es dir gemütlich und schön zu machen. Deine neue Wohnung wird sicher bald "deine" Wohnung sein.

    liebe Grüße,
    Paula

    PS: in Österreich sind solche kurzbefristeten Mietverträge glaube ich gar nicht mehr legal, 3 Jahre sind hier Minimum.

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    1. Danke für Deinen Zuspruch, liebe Paula!

      Ich bin in der glücklichen Lage, mehrere ganz enge Freundinnen und Freunde zu haben, auf die ich immer zählen kann und ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob ich den Mut gefunden hätte, mein Leben derart umzukrempeln, wenn es diese Menschen nicht gäbe. Sie sind mir enorm wichtig und ich habe mir vorgenommen, diese Freundschaften in Zukunft noch mehr zu pflegen und mehr Zeit mit diesen Menschen zu verbringen.

      Und ja, ich freue mich sehr darauf, meine Wohnung ganz nach meinem Gusto einzurichten! Vielleicht werde ich mir ein rosarotes Sofa kaufen!! ;-)) Und es wird jede Menge Kuschelkissen und Kuscheldecken geben. Für mich und die Kinder! :-)

      Liebe Grüsse nach Wien!
      Rosalie

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  6. Hallo Rosalie,
    ich bin mir sicher - Dein Mut wird belohnt werden.
    Gravierende Veränderungen,wie Du sie gerade erlebst und entschieden hast,bringen Ängste und Zweifel mit sich.
    Alles andere wäre naiv und gefährlich.
    Die Angst wird aber nicht Dein täglicher Begleiter bleiben,ich glaube,dafür bist Du zu souverän.

    Vergangenheit und Gegenwart unter einen Hut zu bekommen...wird Dich aufhalten.
    Gegenwart und Zukunft zu verknüpfen,wird Dich fordern.

    Du wirst Deine eigene,unabhängige Sicherheit finden und das Wort "alleine" wird den Beigeschmack der Einsamkeit verlieren.

    Vielleicht war heute schon wieder ein besserer Tag?
    ..................................................

    Noch etwas zum Mietvertrag: Mieterschutzbund kostet im Jahr wirklich wenig Geld....und die helfen einem von Anfang an,schon bei der Beurteilung des Vertrags.

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Claudio

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    1. Hallo Claudio,

      Danke für diesen aufmunternden Kommentar! Souverän tönt gut! :-)

      Heute geht es mir schon wieder viel besser! Ich fühle mich wieder viel stärker und bin wieder zuversichtlich.

      Ich habe vor, ganz viele Dinge aus der Vergangenheit "auszumisten", alles zu ordnen und mich von vielem zu trennen. Das wird eine Herausforderung sein. Das Loslassen von Dingen aus der Vergangenheit. Um endlich in der Gegenwart anzukommen. Und offen zu sein für Neues. Für eine glücklichere Zukunft!

      Vor dem "allein" sein habe ich eigentlich keine Angst. Ich freue mich sogar darauf. Und wenn es mir zu einsam wird, kann ich auf einen grossen Freundeskreis zurückgreifen. Die Einsamkeit in der ehelichen Zweisamkeit der letzten Jahre hat mir hingegen zugesetzt! Tempi passati! Bald schon...

      Danke für den Tipp mit dem Mieterschutz. Ich werde mich mal schlau machen. Das ist Neuland für mich...

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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  7. Ich wünsche Dir für die Dachgeschosswohnung einen Nachbarn (m), der Dich inspiriert und "auf Gedanken" bringt, der die Kreativität in Dir weckt und den man zum "mal eben her-träumen" benutzen kann...^^.

    Viel, viel Glück und ein gutes Händchen für Deinen neuen Weg!

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    1. Danke, Monsieur Miracle!!

      Ein Nachbar, der mich inspiriert und zum Träumen bringt! Das wäre dann fast zu schön um wahr zu sein! Aber der Gedanke gefällt mir! :-)

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    2. Ha, geben Sie zu, den hatten Sie selbst auch!
      Sie sind sehr mutig, Madame Rosalie.

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    3. @Perdita

      Hmm... Ok, ich gestehe! Aber es muss wirklich kein Mann sein, in den ich mich verlieben könnte! Hauptsache sympathisch!

      Danke! :-)

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  8. kannst nur hoffen das dort kein tollwütiger mann einzieht der jede nacht eine neue anschleppt ;) und es wird schon auch hier umgebung wien ist es meist so das es befristet auf 2-3 jahre ist und dann verlängert wird. Zum glück ist die wohnung hier unbefristet. ..

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    1. Ein tollwütiger Mann? Na, das fehlte noch... ;-)

      Nein, da bin ich unbesorgt. Die Hausbesitzerin wählt ihre Mieter sehr sorgfältig aus. Ich weiss aus gut unterrichteter Quelle, dass sie die Dachwohnung bereits viermal hätte vermieten können, aber keiner der Kandidaten war 100 % genehm und deshalb ist die Wohnung seit Monaten leer. Der neue Mieter muss zum Haus passen. Seit ich das weiss, freue ich mich noch mehr, dass sie mich ausgewählt hat! Sie hat mich ja auch ganz schön lange zappeln lassen!

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