Dienstag, 15. Januar 2013

Life changing moments (2)


Eigentlich wollte ich es den Kindern schon am Freitag Abend sagen. Mein Mann war dagegen. Er plädierte für Samstag Abend. Die Idee war, dass wir Eltern mit den Kindern gemeinsam und mit beiden gleichzeitig sprechen würden. Allerdings haben wir uns nie konkret über den Ablauf des Gesprächs unterhalten. Je näher Samstag Abend rückte, umso grösser wurden meine Zweifel... 

Letztlich bin ich ja diejenige, die den Schlussstrich zieht und ausziehen will und die Kinder stehen mir emotional näher, und irgendwie hatte ich plötzlich das Gefühl, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn sie es aus meinem Mund erfahren. Ich beschloss, auf meinen Bauch zu hören. 

Erstmal war Skifahren angesagt. Das Wetter entwickelte sich vielversprechend und so eine Ferienwohnung und das Saisonabonnement wollen schliesslich  "amortisiert" werden... Eine von vier Personen betrachtete begeistert den blauen Himmel, der an gewissen Stellen die Wolken durchbrach. Die drei andern hätten lieber ausgeschlafen... Skifahren en famille: einmal Kür und dreimal "Pflichtübung". Er ging vorab mit Sohnemann. Ich folgte zwei Stunden später mit Piccolina, nachdem ich mein arthrotisches Kniegelenk und den schmerzenden grossen Zeh mit Medikamenten soweit betäubt hatte, dass ich wieder einigermassen normal gehen konnte. Keine Ahnung, was das mit dem Zeh soll. Seit zehn Tagen habe ich Schmerzen, kann mich aber nicht erinnern, den Zeh irgendwo angestossen zu haben. Aber das nur am Rande.

Ich bin also trotzdem hochgefahren. Contre coeur, dem "Familienfrieden" zu liebe. Oder besser gesagt, um den Gatten bei Laune zu halten...

Die Pisten waren bedeckt mit viel lockerem Neuschnee und ich quälte mich etwa zwei Stunden damit ab und dann hatte ich die Nase gestrichen voll. Es ist eine feine Sache, über eine gut präparierte Piste zu wedeln. Über lockeren Neuschnee zu fahren, ist eine ganz andere Geschichte. Es ist in erster Linie anstrengend und mir persönlich macht das gar keinen Spass. Schneeverhältnisse "Pulver: gut"? Paahhh! Ich mag es lieber hart und plattgewalzt. Nach einem späten Mittagessen hatten die Kinder und ich genug vom Skifahren - das Letzte, was ich jetzt gebrauchen könnte, wäre ein gebrochenes Bein...

So fuhr ich zurück ins Tal und Junior schloss sich mir an. 
Aussicht vom Balkon der Ferienwohnung am 12.1.2013

Mein Mann konnte Piccolina irgendwie überreden, nochmals mit ihm hochzufahren. 

Als ich alleine mit meinem Sohn in der Wohnung war, fasste ich spontan den Entschluss, es ihm endlich zu sagen. Nicht ohne vorher per WhatsApp das OK seines Vaters eingeholt zu haben. Ich war überrascht, dass er keine Einwände hatte und einverstanden war...

Ich bat Junior, das  iPad zur Seite zu legen und ins Gästezimmer zu kommen. Wir kuschelten uns nebeneinander aufs Bett und ich sagte ihm, dass ich etwas mit ihm besprechen wolle. Er schaute mich ängstlich und erwartungsvoll an und für einen kurzen Moment hatten wir beide ein Déjà-vu: vor neun Monaten gab es eine ähnliche Situation und damals musste ich meinen Kindern vom plötzlichen Tod des geliebten Grossvaters berichten. Ich nahm vorweg, dass niemand gestorben sei, vermied es jedoch zu sagen, dass es nichts Schlimmes sei... 

Ich war auf alles gefasst. Mein Sohn (11) ist ein sehr sensibles Kind. Es besteht eine starke Verbindung zwischen uns und das geht so weit, dass er Bauchschmerzen kriegt, wenn ich mich schlecht fühle. Er spürt und sieht mehr als andere Kinder in seinem Alter.  Er war irgendwie immer schon ein "kleiner Erwachsener" und macht sich (zu) viele Gedanken über alles. Ihr ahnt, von wem er das hat...

Ich legte meine Hand auf seinen Arm und begann ihm zu erklären, dass Mama und Papa bald in zwei verschiedenen Wohnungen leben werden, dass wir aber trotzdem weiterhin eine Familie bleiben. Seine grossen hellblauen Augen füllten sich augenblicklich mit Tränen und er unterbrach mich nach wenigen Worten: "Ihr wollt Euch scheiden lassen?!!"... 

Ich sagte ihm, dass das für mich vorderhand kein Thema sei. Dass Papas Tempo mir einfach zu anstrengend sei und ich zur Ruhe kommen müsse und dass sein Vater und ich kein Liebespaar mehr sind. Dass wir beide aber immer für ihn da sein werden und wir die Absicht hätten, weiterhin hie und da am Wochenende als Familie gewisse Dinge zusammen zu unternehmen:  Badeausflüge mit dem Segelschiff,  gemeinsame Skitage, Freunde einladen...

Er kämpfte mit den Tränen und versuchte sich zu beherrschen, so wie ich es jeweils zu tun pflege, wenn ich traurig bin. Lautlose Tränen, die man runterschluckt und zu verbergen versucht. Ich nahm ihn in die Arme und versuchte, ihn zu trösten und ihn zu beruhigen. 

Ich erzählte ihm auch, dass wir die Ferienwohnung per Ende März räumen werden und er nahm es ohne Bedauern bzw. mit Erleichterung zur Kenntnis. 

Als ich ihm auf dem Handy die Bilder der neuen Wohnung zeigte, entspannte er sich etwas. Ein Glück, dass es eine so schöne Wohnung ist! Das macht es einfacher. Er stellte Fragen und interessierte sich. Aber die Traurigkeit in seinem Augen  blieb. Es lässt sich nicht schön reden oder leugnen: erneut ist ihm in seinem jungen Leben ein Stück Unbeschwertheit abhanden gekommen. 

Spätabends beim Einschlafen lagen wir nebeneinander im Bett und er sagte, dass er hofft, dass dies alles nur ein böser Traum sei...

* * * * * *

Als mein Mann nach dem Skifahren mit  Piccolina (9) nach Hause kam, sprach er noch alleine mit seinem Sohn und ich nahm die Kleine beiseite, schloss die Zimmertür und setzte mich mit ihr aufs Gästebett. Sie schaute mich interessiert und erwartungsvoll an und ich sagte ihr das Gleiche, das ich eine gute Stunde vorher ihrem Bruder gesagt hatte. Ihre Reaktion war unglaublich! Sie riss die Augen auf, strahlte über das ganze Gesicht, hüpfte auf dem Bett auf und ab und rief: "Cool! Ich kriege ein neues Zimmer! Yuhuu! Endlich habe ich genügend Platz für all meine Spielsachen!"

Und dann wollte sie die Fotos sehen und ihre Freude verstärkte sich noch: "Wow!  So schön! Ein eigener Balkon! Ich wollte immer schon einen Balkon haben!"... Und dann begann sie im Geiste das Zimmer einzurichten, sinnierte, welche Möbel und Spielsachen sie ins neue Zimmer zügeln will und wollte wissen, ob sie ihre Freundinnen jeweils am Samstag am neuen Ort zum Spielen einladen darf und ob sie dann auch zwischen dem Haus und der Wohnung hin- und her wechseln könnten. Wie lang der Schulweg sei und wann sie die Wohnung besichtigen könne. 

Als wir aus dem Zimmer kamen, sahen uns zwei Augenpaare ziemlich fassungslos an! Sie hatten den Jubel der Kleinen gehört und diese strahlte immer noch wie ein Marienkäfer... Mit dieser Reaktion hatte nun wirklich niemand gerechnet! 

Es ist keine Frage des Alters. Junior hätte vor zwei Jahren kaum anders reagiert als heute. Aber ich bin froh, dass Piccolina so gestrickt ist. Sie ist ein kluges Kind und sehr dezidiert und pragmatisch. Sie nimmt die Dinge, wie sie sind und macht das Beste daraus. Sie wird ihren Weg machen und sie wird es ziemlich sicher leichter haben im Leben als ihr Bruder... 

Auf jeden Fall hat Piccolina die Stimmung gerettet und wir haben uns dann alle an den Tisch gesetzt, Wein und Kinderschaumwein getrunken und über die neue Situation geredet. Erstaunlich entspannt.


Als ich später mit beiden Kindern im Gästebett kuschelte während Papa vor dem TV sass und wir über die Zukunft sprachen und dem Jungen wieder die Tränen in die Augen schossen, erklärte Piccolina: "Gell, Mama, ich sehe halt nur die positiven Aspekte. Und mein Bruder nur das Negative." O-Ton einer Neunjährigen! 


Inzwischen sind zwei Tage vergangen und Junior sieht es ein wenig gelassener. Er freundet sich langsam mit dem Gedanken an das zweite Zuhause an und er spricht auch öfters von der neuen Wohnung. Allerdings hat er auch verlauten lassen, dass er hofft, dass ich nach einem Jahr ins Haus zurückkehre... Piccolinas Freude ist ungetrübt. Auf die Reaktion seiner Schwester angesprochen sagt er: "Sie ist eine Optimistin! Ich bin Realist!" 

Und die kleine Optimistin spricht andauernd von der Wohnung und kann es kaum erwarten, sie endlich zu besichtigen.

A propos Wohnung: Am Freitag Vormittag hatte ich mich mit der Hauseigentümerin getroffen und wir haben den Mietvertrag unterzeichnet! Das war MEIN life changing moment! Ich werde mich immer an diesen besonderen Moment und an das nette Gespräch erinnern. Und wie ich mich gefühlt habe, als ich auf dem "Louis-Toujours"-Sofa in der mit Stilmöbeln, Liebhaberstücken und  afrikanischem Kunsthandwerk überstellten Wohnung der alten Dame sass und aus einer kleinen Porzellantasse Kaffe getrunken habe: Es war ein Gefühl von Befreiung, Freude und Dankbarkeit.




26 Kommentare:

  1. Ich sag´s ja....souverän!
    Hast Du gut hinbekommen,obwohl Du vorher sicherlich genügend Bauchscmerzen wegen des Gespräches mit den Kindern hattes.
    Dein Sohn ist 11 - er wird nicht lange brauchen,bevor er auch die guten Seiten an der Situation bemerkt.
    Sehr gut für die Kinder finde ich,dass der Kontakt zum Vater weiterhin eng bleibt.
    Glückwunsch zur Unterzeichnung der Verträge von Camp Davi....ähem...des Mietvertrages!!
    Schöne Grüße
    Claudio

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    1. Danke!! Ich habe mich sehr über Deine Worte gefreut!

      Mein Sohn ist jetzt traurig, weil er vermutlich unbewusst immer versucht hat, uns Eltern zusammenzuhalten - aber wenn es uns beiden besser geht, kann er diese Aufgabe endlich abgeben und einfach nur Kind sein! Und sich auch ein bisschen von mir lösen - er soll ja kein Muttersöhnchen werden!

      Und ich freu mich wie ein kleines Kind auf Camp David ähm Rosalies cozy Shabby-Chic-Refuge! :-)

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  2. Liebe Rosalie,

    zur Reaktion deiner Tochter kann ich nichts sagen, zu fremd liest sie sich.
    Alles in allem dürfte ihr ein fantastisches Trennungskarma sein, wobei dein Sohn als deine Antenne das ausspricht, was sich keiner sagen traut (das S-Wort).

    Mit der neuen, schönen Wohnung ist die beste Voraussetzung für das was kommen wird geschaffen, nicht?

    liebe Grüße,
    Paula

    PS: pass gut auf dein Knie auf! Ich war deutlich jünger als du, da habe ich das Skifahren sein lassen (es schont dank fester Schuhe zwar die Knöchel, dafür geht alles aber auch wirklich alles auf die Knie!) Langlaufen?!

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    1. Liebe Paula

      Ich glaube, Piccolina hat uns schon lange als zwei Einzelkämpfer gesehen und deshalb scheint ihr die Idee, dass wir fortan getrennt wohnen, gar nicht so abwägig. Und sie macht einfach das Beste daraus. Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass sie in den letzten fünf Jahren drei mal in einer Ferienwohnung ein Zimmer einrichten durfte. Sie findet das toll! :-)

      Ich bin sicher, dass wir drei uns sehr wohl fühlen werden in der neuen Wohnung!

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

      P.S. Zu spät! Das Knie ist wieder akut entzündet und ich muss Medikamente nehmen. An Skifahren ist in nächster Zeit jedenfalls nicht zu denken und ich wäre schon froh und zufrieden, wenn ich nur schon schmerzfrei g e h e n könnte und irgendwann wieder Schuhe mit Absätzen >3 cm tragen könnte... :-( Ende Februar habe ich einen Termin bei einem Spezialisten.

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  3. Liebe Rosalie,

    alles gute!

    Ich hoffe, nein ich weiß: Dein Filius wird auch bald mit der Situation zurecht kommen, denn es wird dir besser gehen und damit auch den Kindern.

    LG

    Lady Crooks, der ähnliches bevorsteht

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    1. Danke, dear Lady!

      Das ist auch meine Hoffnung. Dass er endlich unbeschwert Kind sein kann und sich keine Sorgen mehr um Mama machen muss. Er hat ja genau gespürt, dass ich nicht glücklich war.

      Und ich drücke Dir und Deiner Süssen die Daumen, dass alles möglichst einvernehmlich vonstatten geht!

      LG,
      Rosalie

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  4. Liebe Rosalie,

    schön, dass Du es hinter Dich gebracht hast! Dadurch wird es noch ein Stückchen mehr "Wirklichkeit", oder?

    Ich musste ein bisschen grinsen, als ich von der Reaktion Deiner Tochter gelesen habe. Ich glaube, meine jüngere Tochter hätte auch so reagiert, und meine ältere vielleicht eher so wie Dein Sohn. Ich glaube, die jüngeren sind einfach "cooler" ;-)

    Aber egal,alles ist besser als eine unglückliche Ehe. Das spüren die Kinder doch auch. Gerade, weil Dein Sohn so sensibel ist, ist es besser, dass Du klare Verhältnisse geschaffen hast.

    Viel Glück weiterhin und liebe Grüße,
    die Anni

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    1. Danke Dir, liebe Anni!

      Ja, jetzt ist es extrem real und nun macht die Neuigkeit auch im Ort die Runde! Ich muss dringend mit befreundeten Nachbarn sprechen, bevor sie es im Dorfladen erfahren!

      Vielleicht sind sie cooler, die jüngeren Geschwister. Aber vielleicht ist es auch einfach der Charakter. Junior ist vom Wesen her die Mama, Piccolina eher der Vater: eine pragmatische Macherin. ;-)

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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  5. Liebe Rosalie,

    ich bewundere die Ruhe, das Verantwortungsgefühl, die Klarheit und Überlegtheit, mit der ihr beide - dein Mann und du - diese Situation euren Kindern gegenüber gemeistert habt. Es gehört einiges dazu, eine solche Trennung mit Anstand über die Bühne zu bringen und keinen Rosenkrieg daraus zu machen, und es sieht so aus, als würdet ihr das ganz gut hinbekommen. Ich freue mich über deinen Mut, deinen Stolz und deine Geradlinigkeit - umso mehr als ich weiß, wie hart es für dich war, diese Entscheidung zu treffen - und wünsche dir weiterhin viel Glück auf dem Weg, den du so beherzt eingeschlagen hast.

    Liebe Grüße,
    Schattentänzerin

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    1. Liebe Schattentänzerin

      Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Trennung auch weiterhin in Würde und mit Anstand über die Bühne gehen wird. Es ist sicher ein Vorteil, dass keine Leidenschaft im Spiel ist - und keine neuen Partner. Das macht die Sache einfacher. Und der gegenseitige Respekt war auch immer vorhanden. Das ist wichtig.

      Danke für Dein Lob und für die lieben Worte! Das hat mich sehr gefreut!

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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  6. Hallo Rosalie,
    mit all meinen Gefühlen bin ich bei Dir, mir einem Tränchen im Auge, angesichts meiner Erinnerungen, an meine Gespräche mit meinen Kindern.
    Es ist ein guter und richtiger Schritt, auch für die Kindern, sie werden es erkennen, so wie meine Kinder es heute sehr gut wissen und zu beiden Eltern und deren neuen Partnern ein wunderbares Verhältnis haben.
    Ganz liebe Grüße
    Nouniouce

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    1. Merci, mon cher!

      Es muss ein wunderbares Gefühl sein, wenn man Jahre später eine so positive Bilanz ziehen kann, wie es Dir vergönnt ist! Ich hoffe sehr, dass ich das auch einmal werde sagen können. Die Rahmenbedingungen sind auf jeden Fall ideal. Sanfter kann man eine Trennung kaum vollziehen.

      Danke für Deinen Kommentar! :-)

      Ganz liebe Grüsse,
      Rosalie

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  7. Gratulation zum Mut, es Deinen Kindern zu sagen.
    Dein Zeh tat mit Sicherheit deswegen weh, weil Du nicht wußtest, wie es ihnen schonend beibringen. Er heilt nun.

    Ich habe beim Lesen bitterlich geweint, in Erinnerung an eigene Verletzungen und Trennungen. Es wird besser. Alles wird gut. Alles wird gut. Alles wird gut.
    Liebe Grüße, Sathiya

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    1. @Sathiya

      Sie ist mysteriös, die Sache mit dem Zeh. Ich hoffe, Du hast recht! :-)

      Oh, das tut mir leid. Ich habe gehört, dass in diesem Jahr bei vielen Menschen alte Verletzungen noch einmal hoch kommen, damit sie endlich heilen können. Vielleicht bist Du deshalb auf meinem Blog gelandet? Um Deine eigene Geschichte abschliessen und loslassen zu können. Wer weiss...

      Alles Liebe,
      Rosalie

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    2. Naja, ich bin gekommen, weil Du bei castagir kommentiert hast, und geblieben, weil mich Deine Geschichte und Deine wunderbare Art darüber zu schreiben bestrickt haben. Das mit dem Aufarbeiten eigener Vergangenheiten ist eher ein Nebeneffekt... über den ich aber nicht böse bin. Manchmal braucht es einen Anstoß von außen, um etwas schlimmes endgültig loslassen zu können.
      Vielen Dank dafür.
      Ich hoffe, ich darf trotzdem noch ab und an wiederkommen. :-)
      Liebe Grüße, Sathiya, und alles Gute!!!

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    3. @Sathiya

      Ich freue mich sehr, dass mein Blog Dein Interesse geweckt hat und dass Du kommentierst! :-)

      Ach ja, jetzt weiss ich wieder, wo ich Deinen Namen gelesen habe! :-)
      Bald werde ich zwei, drei Abende pro Woche für mich haben und ich freue mich darauf, Zeit zu haben, um neue Blogs zu lesen und ich bin gespannt darauf, was es bei Dir alles zu entdecken gibt!

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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  8. Es ist so viel geschrieben - nur noch ein's
    Du bist eine wundervolle Mama und ich bewundere Deine Kinder, Dich.
    Wie so viele die schon vor mir geschrieben haben, auch ich hab Tränen in den Augen ...

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    1. @64erMann

      Ich habe mich sehr über Deinen Kommentar gefreut!

      Möchte Dich am liebsten umarmen! Ich kann mich noch so gut an das Post erinnern, als Du davon berichtet hast, wie Du es Deiner Familie gesagt hast... Es war kryptisch, aber es stand so viel zwischen den Zeilen. Es hat mich sehr berührt und ich denke oft an Deine Situation und frage mich, wie Deine Kinder wohl inzwischen mit der Trennung umgehen und ob Du sie oft siehst.

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  9. Was ich, liebe Rosalie, an Ihnen wirklich schätze, ist, dass Sie hier zwar schreiben und beschreiben, wie wenig glücklich Sie in Ihrer Ehe in den letzten Jahren waren. Nie jedoch kommt Ihr Gatte dabei schlecht weg.
    Man kann es befremdlich finden, wie ruhig und gesittet Sie beide als Eltern auch diese Hürde gemeistert haben. Mir gefällt das aber- der Kinder wegen. Und ich kann mir vorstellen, dass es in Zukunft tatsächlich so gehen wird, wie Sie es Ihrem Sohn erklärt haben. Ich gratuliere Ihnen zu soviel Mut und Reife.

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    1. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Kommentar, liebe Perdita!

      Auch wenn ich mich oft über meinen Mann ärgere - der gegenseitige Respekt ist uns beiden nie abhanden gekommen. Vielleicht sind wir beide einfach auch nur "zu" gut erzogen worden. ;-)

      Ich hoffe auch, dass es so weitergeht wie bisher und wir diese Trennung für die Kinder so sanft als möglich über die Bühne bringen können. Dass keine verletzten Gefühle und keine Leidenschaft mehr im Spiel ist, macht die Sache einfacher.

      Liebe Grüsse,
      Rosalie


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  10. ich muss jetzt einfach mal was kommentuîeren, weil ich hier schon sehr lange still mitlese. aber hey...kompliment rosalie, du schreibst dermassen schön und ich finde, du bist einfach eine geniale mutter! es grüsst dich eine, die in der fast selben situation ist:-)

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    1. Oh, ich freue mich, dass sich wieder eine stille Leserin zu Wort meldet und noch dazu mit einem so positiven Kommentar! Und erst noch aus der Heimat! :-)

      Ich bin kürzlich während einer nächtlichen Wachphase zufällig auf Deinem Blog gelandet und musste sehr über die "Frauen über 40"-Seite schmunzeln. ;-)

      Du bist also auch in einer ähnlichen Situation?! Schreibst Du auch darüber? Ich werde bald wieder bei Dir reinschauen, sobald ich die Zeit finde.

      Liebe Grüsse,
      Rosalie


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    2. liebe rosalie, ich schreibe nicht auf meinem blog darüber, weil mein ex(noch mitbewohner) dort auch mitliest,ich mach das auf facebook mit notizen diese wiederum lesen nur wirklich enge freunde:-) wenn du magst, mail mir mal, mein mail findest du auf meinem blog....würde mich freuen! du weisst ja..frauen über 40 müssen zusammen halten!

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    3. @bluetime

      Das werde ich sehr gerne tun! Sobald ich den Kopf frei habe, melde ich mich bei Dir. :-)

      Liebe Grüsse von Madame 40+

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  11. kinder sind so herrlich direkt und unkompliziert, ich wünschte ich hätte diese charakterzüge noch ... aber ich freu mich das es so gut abgelaufen ist meine liebe

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    1. @LilaStrapse

      Lieben Dank! Ja, es ist schade, dass einem diese Unbeschwertheit mit dem Älterwerden abhanden kommt.

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

      P.S. Dein lila Eingangsbereich gefällt mir! :-)

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