Zu schnell, zu intensiv, unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensphasen und vor allem der falsche Zeitpunkt. Das alles hat dazu geführt, dass ich mich nach elf Wochen zurückgezogen habe.
Es hatte sich angefühlt wie Liebe. Alles hat sich rasend schnell entwickelt und wir haben viele Stunden mit dem Schreiben von Nachrichten verbracht. Das Schreiben war es denn auch, das uns zusammengeführt hat und einen grossen Teil der Faszination ausmachte. Und es hat sich gleich alles so vertraut angefühlt. Im schriftlichen Austausch sowieso aber auch als wir uns im realen Leben getroffen haben. Und zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren war da plötzlich jemand, der von Liebe sprach. Das hat sich so gut angefühlt, nachdem "Liebe" in meinen letzten "Beziehungen" ja immer ein Tabuthema war.
Es war eine glückliche Fügung des Schicksals, die es überhaupt möglich gemacht hatte, dass ich mir dreimal hintereinander innert weniger Wochen für einen oder zwei Tage Zeitfenster organisieren konnte, damit wir uns persönlich treffen konnten. Es war eine kurze Flucht aus meinem zurzeit sehr anspruchsvollen Alltag. Beide Kinder waren innerhalb von einem Monat je eine Woche abwesend und mein Mann hat sie begleitet. (Stichwort Skilager.) Zudem konnte ich mich aus den Skiferien zurückziehen unter dem Vorwand, ins Büro zu müssen.
Schon wieder Lügen, schon wieder Heimlichkeiten. Genau das, was ich ja eigentlich nicht mehr gewollt habe. Das war ja einer der Gründe, die mich veranlasst haben, endlich die Trennung durchzuziehen.
Wenn er zu mir in die Wohnung kam, musste ich meinen Freund durch die Terrassentüre ins Haus bitten, weil ich mitten im Dorf wohne und die Enkelkinder der Dame vis-à-vis mit meinen Kindern in die selbe Schulklasse gehen. Diskretion ist meiner Einschätzung nach nicht eine ihrer Kernkompetenzen. Wenn sie zufällig aus dem Fenster geschaut und Madame Rosalie mit männlicher Begleitung das Haus hätte betreten sehen, womöglich noch zu nächtlicher Stunde, hätte sie diese Beobachtung kaum für sich behalten können.
Ich habe realisiert, dass die Trennung von meinem Mann und der Umstand, dass ich jetzt alleine wohne, noch nicht bedeutet, dass ich nichts mehr verheimlichen muss. Weil der Zeitpunkt für einen neuen Mann in meinem Leben einfach noch nicht reif ist. Mein hochsensibler Sohn würde einen seelischen Knacks erleiden und er würde es mir vielleicht nie verzeihen, dass ich die Familie (in seiner Wahrnehmung: ihn!) wegen einem anderen Mann verlassen habe. Was ja nicht stimmt - aber so würde es aussehen und so würde er es empfinden. Und er würde sich wohl noch mehr in seine virtuelle Welt zurückziehen.
Wenn er tun und lassen dürfte, was er wollte, würde er jeden Tag mindestens zehn Stunden mit dem Headset vor seinem Notebook sitzen und in seine virtuelle Minecraft-Welt eintauchen und gleichzeitig per Skype mit seinen Freunden, deren Avatare auf dem selben Server unterwegs sind, kommunizieren. Sie sprechen miteinander ab, was sie auf dem Bildschirm gerade tun. Sie bauen neue Welten, kämpfen gegen Eindringlinge, verbünden sich mit andern und hin und wieder werden fremde Bauten und ganze Welten in die Luft gesprengt, deren Aufbau zahllose Stunden in Anspruch genommen hat. Was dann mitunter dazu führt, dass man SMS von andern Müttern kriegt (!) oder den Frust und die Tränen des Kindes ertragen muss. Seit Wochen und Monaten dreht sich bei ihm alles nur noch um Minecraft. Er kann und will in seiner Freizeit nichts anderes mehr tun und weiss nichts mehr mit sich anzufangen. Das macht mir grosse Sorgen.
Gestern Abend bin ich gegen 22.30 Uhr eingeschlafen und als ich heute Nacht um 01.30 Uhr kurz aufgewacht bin, sass er noch immer vor dem Computer, obwohl ich um 22.00 Uhr gesagt habe, dass er jetzt Schluss machen muss. Das passiert jetzt schon zum zweiten Mal! Vor einer Woche bin ich auch schon kurz vor zwei Uhr aus dem Schlaf erwacht und er sass noch immer vor dem Bildschirm und hat mit einem Freund gesprochen!!! Ich habe einen solchen Schreck gekriegt, dass mein Herz wieder "hängengeblieben" ist. Tachykardie! Puls um die 200. Glücklicherweise habe ich es mit Luft anhalten und Pressübungen geschafft, dass mein Herz wieder aus diesem ungesunden Takt geraten bzw. gestolpert ist und der Puls auf ein erträgliches Niveau gefallen ist. Von 200 auf gefühlte 100. Irgendwann bin ich dann wieder eingeschlafen und am Morgen war alles wieder normal. Aber es zeigt mir, wie sehr mich die aktuelle emotionale Situation belastet. Es ist einfach ALLES zuviel.
Ich sollte die Wohnung einrichten. Ich sollte meine restlichen Sachen aus dem Haus holen. Schränke und Regale zusammenbauen. Einen neuen Anwalt suchen. Meinen Papierkram erledigen und eigentlich sollte ich drei Tage pro Woche ins Büro, um die zahlreichen Pendenzen aufzuarbeiten. Und ich sollte mich mehr um die Kinder kümmern. So vieles, was ich tun sollte.
Wie kann ich meinem Sohn erklären, dass es ihm schadet, wenn er mehr als fünf (zwei?) Stunden täglich vor dem Computer sitzt, wenn ich selber ständig auf ein Handydisplay oder auf einen Compterscreen schaue?! Zwanzig, dreissig (und mehr...) WhatsApp pro Tag wollen ja gelesen und vor allem beantwortet werden. Und dann ist da ja noch mein Blog, das auf einen neuen Eintrag wartet, unbeantwortete Kommentare und Mails. Ich bewege mich ja auch ständig in einer virtuellen Welt, auch wenn sie sich manchmal mit der echten Welt überschneidet, wobei sie das bei meinem Sohn ja auch tut.
Und dann war da noch mein Freund in Berlin, der doch auch gerne mehr von mir gehabt hätte, der sehnsüchtig auf einen neuen Countdown wartete, auf ein nächstes Treffen, der davon geträumt hat, zu mir in die Schweiz zu kommen und hier zu leben, ein Teil meines Alltags zu werden. Der sich gerade in einer so ganz anderen Lebensphase befand. Dessen Leben so viel ruhiger war als meins und der so viel mehr Zeit hatte als ich. Es hat mich zunehmend überfordert.
Es wäre verlockend gewesen, die Phase der Trauer einfach zu überspringen und nahtlos von einer Beziehung, die 19 Jahre gedauert hat in die nächste zu wechseln. Es hat nicht funktioniert. Ich habe das Gefühl, mich selbst zu verlieren, weil ich mich ständig nach allen Richtungen hin verbiegen muss, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Denen meines Ehemannes, denen der Kinder, meiner Mutter, des Arbeitgebers und denen meines Freundes. Und wo bleibe ich? Ich muss zur Ruhe kommen, sonst brennt die Kerze aus.
Es ist mir in den letzten zwei Wochen dreimal passiert, dass ich abends in Gedanken am Steuer sass und an meinem neuen Haus vorbeigefahren bin, weil ich die Einfahrt verpasst habe... Ich bin da noch nicht ganz angekommen. Und im Haus, das ich selbst mit aufgebaut und 15 Jahre lang bewohnt habe, in dessen Garten ich so viele Stunden verbracht habe und jede einzelne Pflanze, jeder Strauch, jeder Topf seine Geschichte hat, dort bin ich auch nicht mehr richtig daheim. Es ist ein seltsames Gefühl, abends nach dem Büro daran vorbeizufahren. Ich sehe manchmal die Silhouetten meiner Familie hinter den beleuchteten Fenstern. Mein Mann vor dem TV oder in seinem Büro. Mein Sohn in seinem Zimmer, vermutlich vor dem Computer, und die Kleine wird wohl irgendwo im Haus herumwuseln. Und ich fahre am Haus vorbei zu meiner Wohnung oder eben daran vorbei und frage mich, ob ich das Richtige getan habe. Ob ich nicht zu egoistisch gewesen bin. Ob ich einen Fehler gemacht habe, die Obhut aufzuteilen. Und manchmal erschrecke ich ab meinem eigenen Mut.
Dann parkiere ich vor diesem noch etwas fremden Haus und schaue als Erstes, ob der Mann, der die Dachwohnung gemietet hat, zu Hause ist. Er ist auch viel unterwegs und irgendwie finde ich es tröstlich, wenn oben unter dem Dach Licht brennt. Auch wenn ich mich noch daran gewöhnen muss, dass über mir jetzt Schritte zu hören sind und das Quietschen von Holzstühlen auf Parkett. Und manchmal sind seltsame Geräusche zu hören. Niest er oder was zum Teufel tut der Mann über mir? Er ist auch nachtaktiv wie ich und die Geräusche verstummen oft erst nach Mitternacht.
Es stört mich nicht und es macht mir auch nichts aus, alleine im Haus zu sein - aber das Gefühl, dass ich doch bei meinen Kindern sein sollte, lässt sich auch nicht abstreifen.
Meine neue Beziehung hat mich zunehmend belastet. Das vierte Treffen hätte fast in einem Fiasko geendet, weil die Familie früher als erwartet aus dem Wochenende aus den Bergen zurückkam und es war eine nette Geste des Universums, dass mein Sohn mich von unterwegs auf dem Handy angerufen und "vorgewarnt" hat und manchmal sind 100 km ein Segen, so dass gerade noch genügend Zeit blieb, meinen Freund ins nahe Städtchen zu fahren, mit der Bitte, sich doch für ein paar Stunden die örtlichen Sehenswürdigkeiten anzusehen, bis ich wieder disponibel bin. Eine sehr belastende Situation, wie man sich unschwer vorstellen kann. Kaum war ich zurück, kam die Familie mit der vollbeladenen Familienkutsche aus der Ferienwohnung und die Kleine wollte natürlich bei mir bleiben... Ich musste sie unter einem fadenscheinigen Argument bitten, mit Papa ins Haus zurückzufahren. Am Sonntag wollten sie mir am Vormittag Croissants bringen und ein Möbel... und wieder hatte das Universum ein Einsehen und liess meinen Mann vorher ein WhatsApp schreiben... Und ich schaute entgeistert aufs Handydisplay und dann zu meinem Freund und musste mir ganz schnell eine gute Ausrede einfallen lassen... Stress pur.
Beim letzten Treffen haben wir dann ein Hotelzimmer gebucht...
Nächstes Wochenende wäre ein weiteres Treffen geplant gewesen. Die Flüge schon seit Februar gebucht. Und im Juni gemeinsame Ferien. Zehn Tage! Ich hatte mich in der ersten Euphorie dazu hinreissen lassen, weil er es sich so sehr gewünscht hat. Später ist mir bewusst geworden, dass ich noch gar nie zehn Tage ohne meine Kinder gewesen bin. Und was würde meine Familie sagen, wenn ich so kurz nach der Trennung einfach mal für zehn Tage wegfahre?! Und das in der Zeit, wo die meisten Klausuren stattfinden, kurz vor Ende des Schuljahrs. Und wieder hätte ich lügen müssen. Es ist mir alles zu viel geworden. Ich musste die Notbremse ziehen.
Ich muss zur Ruhe kommen. Ich will diese Heimlichkeiten nicht mehr und ich habe realisiert, dass ich überhaupt keine freien Ressourcen habe, um eine neue Beziehung einzugehen. Für meinen Freund ist das alles sehr schwer, weil er sich in einer ganz anderen Lebensphase befindet. Er ist bereit für eine neue Beziehung. Ich musste erkennen, dass ich es nicht bin. Ich brauche jetzt ganz viel Zeit für mich und für meinen Neuanfang. Er hätte mich so gerne dabei unterstützt. Aber das geht leider nicht. Manchmal kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man sich ganz auf sich selbst konzentrieren muss. Es ist ein Entwicklungsprozess. Es ist irgendwie auch Trauerarbeit. Das kann einem niemand abnehmen. Da muss man ganz alleine durch.
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschendeine Beweggründe für diesen Schritt, kann ich nur zu gut nachempfinden, so traurig es auch sein mag. Ich habe selbst erlebt, wie schwierig und herausfordernd es ist, direkt von einer Beziehung in die andere zu wechseln, auch ich musste deswegen lügen und habe es gehasst, und mehr als einmal hätte ich mir gewünscht, mehr Zeit für mich selbst und die Verarbeitung der vergangenen Erlebnisse zu haben, ehe ich mich einem neuen Menschen zuwende. Wenn ich auch noch Kinder gehabt hätte und verheiratet gewesen wäre, dann hätte es vielleicht gar nicht funktioniert. So aber bin ich einen anderen Weg gegangen als du, einen Weg, den ich zwar nicht bereue und der doch seinen Preis hat. Bis heute habe ich das Gefühl, den einen oder anderen Entwicklungsschritt noch nicht abgeschlossen zu haben, weil mir eben genau jener Zeitraum ganz für mich allein gefehlt hat.
Ich wünsche dir viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate - eine Kraft, die dir auch aus dem Bewusstsein zufließt, das Richtige zu tun.
Herzliche Grüße,
Schattentänzerin
Liebe Schattentänzerin
LöschenIch danke Dir sehr für diesen Kommentar. Er bestätigt mir, das ich mich richtig entschieden habe. So viele Jahre habe ich mir gewünscht, endlich Zeit für mich zu haben und deshalb habe ich unter anderem auch den Entschluss gefasst, die Obhut der Kinder zur Hälfte an meinen Mann abzutreten, trotz der finanziellen Nachteile, die das für mich hat bzw. wohl haben wird. Weil ich ganz dringend Zeit für mich brauche und zur Ruhe kommen muss. Erst wenn ich wieder "geerdet" bin und mir selbst genug bin und nicht mehr das Gefühl habe, einen Seelentröster zu brauchen, werde ich mich wieder auf eine Beziehung einlassen.
Herzliche Grüsse,
Rosalie
Ach Rosalie,
AntwortenLöschenich komme von Twoday, mir hat Dein Freund so unendlich leid getan. Aber jetzt, wo ich Deine Beweggründe gelesen habe, verstehe ich Dich auch.
Alles Gute Euch beiden!
@Anonym
LöschenVielen herzlichen Dank! Tut gut, das zu lesen. Es ist so schlimm, wenn man einem lieben Menschen so weh tun muss. Man möchte ihn einfach nur trösten und ist gleichzeitig der Auslöser für den Schmerz. Es gibt für dieses Dilemma irgendwie keine Lösung.
Mein lieber Schatz,
AntwortenLöschendas Universum hat viel für uns getan. Es hat leider trotzdem nicht gereicht. Darüber bin ich unendlich traurig.
Du fehlst.
*chapeau Herr B.....soviel Liebe, Grösse und Weisheit in einem Satz! All the Best
Löschen@Herr B.
LöschenDas Universum war uns immer wohlgesonnen und ich vertraue darauf, dass es das auch weiterhin sein wird. Alles hat einen Sinn, auch wenn er sich uns oft erst rückblickend erschliesst. Lass den Kopf nicht hängen. Die Erinnerung an unsere schöne, intensive und auch etwas "verrückte" Zeit kann uns niemand nehmen. Ich umarme Dich!
Ja, meine liebe Rosalie ... Auch wenn ich beim Lesen gerade wieder ein paar Tränen trocknen muss - es war wunderschön, und dafür umarme ich Dich auch ganz fest.
LöschenWarum dieses Definitive? Das hier alles kann doch weitergehen, wann auch immer. Denn die Liebe lässt sich nicht vertreiben. Oder doch?
LöschenIch meine banal: wenn es soweit ist, kommt Ihr wieder zusammen.
@Peter
LöschenIm Moment gibt es irgendwie keinen Mittelweg. Aber wenn es sein soll, wird es weitergehen. Irgendwann, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
Ich kann Dir sehr gut nachfühlen - ich selbst brauchte 1.5 Jahre um über meine Beziehung hinwegzukommen,meinen Ex "zu vergessen". Wir waren auch lange zusammen (14 Jahre). Obwohl: bei mir ist es etwas anders: die Kinder sind bei mir... und ich wurde verlassen...
AntwortenLöschenDas Universum hat sicher seine Gründe und wenn ihr zwei doch zusammen gehört, dann wird sich das fügen.
Gebt Euch Zeit und habt Vertrauen - es kommt alles wie es kommen muss.
Ich denke nicht, dass Du egoistisch gehandelt hast, indem du die Entscheidung getroffen hast, dich nach 19 Jahren zu trennen. Natürlich stehen Kinder an 1. Stelle - das seh ich genauso. Aber: Du hast auch ein Recht auf Leben!
Ich wünsche Dir die nötige Kraft und bin da, falls Du magst ;-)
Je t'embrasse.
boelleli
@boellel
LöschenLieben Dank für Deinen Zuspruch!
Neunzehn Jahre sind eine lange Zeit und ich habe noch niemals alleine gelebt. Ich muss das zuerst lernen und ich freue mich darauf! Ich kann mir gar nicht vorstellen, jemals wieder mit einem Mann in der selben Wohnung zusammenzuleben! Aber frag mich in fünf Jahren wieder... ;-)
Ich vertraue auch darauf, dass das Universum weiss, was gut für mich ist bzw. mich das Richtige tun lässt.
Alles Liebe,
Rosalie
Liebe Rosalie, ich habe auch einen Sohn(nebst 2 anderen dazu) der ist 11 und tut genau das selbe.Minecraft von früh bis spät, er stellt sich sogar den wecker damit er wieder aufstehen kann, wenn ich eingeschlafen bin. fazit:das hochbegabte kind schlief in der schule, machte nur noch schlechte noten und verlor jegliches zeitgefühl. (was ich mir als mutter alles anhören musste und mir selber vorwarf sei ne andere story). der pc kam weg aus seinem zimmer in MEINES(so konnte er zumindest nachts nicht mehr dran) und ich führte klare zeiten ein. wenn er diese miss achtete, gab es eine std minus. seither habe ich einigermassen die kontrolle und dr pc steht nun wieder bei ihm.
AntwortenLöschenLiebe bluetime
LöschenMein Sohn ist auch 11 und es würde mich nicht wundern, wenn er mit Deinem Sohn auf den selben Servern unterwegs ist. Er hat sich alles selbst beigebracht, hat einen eigenen Server und stellt Videos auf Youtube ein. Ich komme da längst nicht mehr mit und werde einfach hin und wieder zur Kasse gebeten... Aber ich achte sehr darauf, dass seine Minecraft-Skypefreunde, die er zu einem Grossteil nicht persönlich kennt, im selben Alter bzw. noch Kinder sind! ...
Seine Schulnoten haben auch gelitten und während der Schulzeit darf er nur am Mittwoch Nachmittag und ab Freitag Abend spielen. Aber in den Ferien ist irgendwie alles ein wenig "ausser" Kontrolle geraten. Es ist eine Herausforderung...
Liebe Grüsse!
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschenwas für ein Hilfeschrei!
Nur die Ruhe. Alles wird gut. :-)
Kennst Du den Film "Das Haus am See"?
Wie er Jahre wartet, bis er sich ihr nähern kann, und treu an seiner Liebe zu ihr festhält. Sehr berührend.
Nimm Dir die Zeit, die Du für Dich brauchst, um Deinetwillen. Sprich offen mit Deinen Kindern über Deine neue Liebe, über neue Lebenskonzepte. Ich bin mir 100% sicher, daß sie es verstehen, wenn Du selbst zutiefst ehrlich bist und Dir und Deinem Herzen treu.
Und bitte zeige Deinem Sohn, der sich in virtuellen Welten zu verlieren droht, daß ER nun für Dich und euren Alltag der Mann im Hause ist und nicht Dein Freund, ein - für ihn - virtuelles Phänomen aus dem Handy oder Computer.
Das ist der Weg, den ich für mich gewählt habe, und er hat mir erlaubt, wieder zu mir selbst zu finden.
Liebe beste Grüße und ein schönes Wochenende, Sathiya
@ Sathiya
LöschenDanke! :-)
Ich bin es nicht gewohnt, so egoistisch zu handeln und es fällt so schwer, einem geliebten Menschen weh zu tun. Aber manchmal bleibt einem keine andere Wahl.
Ich kenne diesen Film nicht, aber Du hast mich neugierig gemacht!
Meinst Du wirklich, dass es richtig ist, dass der Sohn der "Mann" im Haus ist? Ich möchte einfach, dass er entspannt Kind sein darf und der Umstand, dass seine Eltern zwar getrennt wohnen, aber einen relativ "normalen" Umgang miteinander pflegen und man trotz allem noch eine Familie ist, wird dazu beitragen, dass er die Verantwortung endlich abgeben kann. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass er (unbewusst) jahrelang versucht hat, uns zusammenzuhalten. Und ich möchte ihm auch nicht das Bild einer "schwachen" Mutter vermitteln, die einen "starken" Mann braucht. Er muss noch früh genug "Mann" sein und der Leistungsdruck (Schule!) steigt ständig. Ich wünsche mir, dass er einfach noch ein paar Jahre möglichst unbeschwert seine Kindheit geniessen kann und ich möchte ihm auch die Hoffnung oder besser die Illusion nicht nehmen, dass seine Eltern vielleicht irgendwann wieder zusammenkommen. Noch nicht jetzt. Er hat schon genug Trauriges erlebt in seinem jungen Leben. Heute vor einem Jahr ist sein geliebter Grossvater gestorben und ein erstes Stück Unbeschwertheit ist ihm für immer abhanden gekommen. Ich habe bis heute nicht den Mut gehabt, mit den Kindern ans Grab zu gehen, weil es mich selber noch immer so viel Überwindung kostet. Auch das ist nicht wirklich verarbeitet, bloss verdrängt. Die Hektik unseres Lebens hilft uns dabei und man flüchtet sich in Ablenkung. Aber vermutlich holt es einem irgendwann wieder ein. Ich will aussteigen aus dem Hasterrad und endlich einiges aufarbeiten und aufräumen.
Liebe Grüsse,
Rosalie
Liebe Rosalie
AntwortenLöschenschon oft habe ich in Deinen Erzählungen Ähnlichkeiten zu meiner Situation entdeckt.
Was Du von Deinem Sohn schreibst - sogar das gleiche Spiel hat mein Großer gespielt. Mittlerweile hat er begriffen, dass seine Mama und sein Papa für ihn da sind. Er spielt immer noch, das ist auch ok - hat die reale Welt aber als das Wichtigste in seinem Leben wieder entdeckt.
Ich bin froh, dass nach meiner Trennung Enya die Bremse getreten hat. Ich war wie Du drauf und dran in die nächste Partnerschaft zu rennen. Heute bin ich mir sicher, dass es nicht funktioniert hätte.
Die Zeit ist Freund und Gegner in Deiner Phase.
Freund weil sie viele Wunde heilt und die schlimmen Phasen verblassen lässt.
Gegner weil man lernen muss mit der Einsamkeit klar zu kommen und weil man den Genuss der Einsamkeit erst wieder lernen muss.
Lass Dir Zeit - und, dann wenn Du grade wirklich nicht damit rechnest macht Dir die Zeit die größten Geschenke.
Liebe Grüße
@64er
LöschenDieses Spiel scheint eine wahre Seuche zu sein! Und es macht süchtig... Aber ich tröste mich damit, dass er nicht für sich allein vor dem PC sitzt, sondern gleichzeitig mit seinen Freunden kommuniziert und bilde mir ein, dass es dann weniger schädlich ist... Seine Minecraft-Freunde, mit denen er während dem Gamen via Internet spricht, sind teilweise Schulfreunde und zum Teil Kinder aus der Schweiz und aus Deutschland, die er nur virtuell kennt. Irgendwie fliessen die virtuelle und die reale Welt so zusammen. Schon irgendwie verrückt.
Deine Enya ist eine kluge Frau! Ich spüre es auch so und mache mir im Nachhinein etwas Vorwürfe, dass ich mich trotzdem auf eine neue Beziehung eingelassen habe und mein Freund nun so leiden muss. Aber im Rückblick ist man klüger und ich möchte die vergangenen drei Monate trotz allem nicht missen. Aber für ihn ist es viel schwerer, weil er in einer anderen Lebensphase steckt und mit unserer Beziehung so viele Hoffnungen auf bessere Zeiten verbunden waren.
Danke für Deinen Kommentar! Ich muss oft an Dich und Enya denken. Drücke Euch ganz fest die Daumen!!
Liebe Grüsse,
Rosalie
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschenwenn die Zeit kommt, merkst du es schon. Und wenn du und dein Freund (ihr nennt euch ja immer noch "Schatz"!) wirklich zusammengehört, dann passiert das auch. Wenn es soweit ist.
Bis dahin nimm dir die Zeit die du brauchst und komm bei dir selbst an. Liebe Grüße!
@Frau Vau
LöschenIch danke Dir! Es wird schon so kommen, wie es für uns beide am besten ist.
Liebe Grüsse,
Rosalie
ach, rosalie...
AntwortenLöschenich kann dich so gut verstehen.
umarmung
anna
@Anna
LöschenIch weiss...
Das denke ich auch so oft, wenn ich bei Dir lese!
Liebe Grüsse,
Rosalie
Ich bin sprachlos...Traurig! Und voller Mitgefühl auch für deinen Begleiter. Was für ein intensiver und schmerzvoller Weg für Euch! Ich wünsche Euch beiden, dass ihr euer Glück findet.
AntwortenLöschenViel Kraft für die nächste Zeit! Du schaffst das, Rosalie!
@Poesieunterwegs
LöschenIch danke Dir!
Alles Liebe,
Rosalie
ich habe großes mitgefühl beim lesen dieser zeilen.
AntwortenLöschenerinnerungen aus dem eigenen (gleichsamen) lebensweg stechen im herz.
ich fühle aber auch respekt für diese deine schmerzhafte konsequenz und wünsche dir alles liebe für den weiteren weg!
@perlentaucherin
LöschenDanke für Dein Mitgefühl! Es war so intensiv, dass ich mich manchmal frage, ob ich das alles wirklich erlebt oder nur geträumt habe. Auch das Ende. Die Wehmut wird kommen, sobald ich etwas zur Ruhe komme und mich selbst wieder besser spüre.
Liebe Grüsse,
Rosalie
wir erhoffen immer so viel und springen und springen und übersehen das wichtigste. Nämlich uns
AntwortenLöschen@LilaStrapse
LöschenWie Recht Du hast! Vielleicht fliehen wir unbewusst in Ablenkung, damit wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen müssen?
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschenich kreise seit Tagen um den Kommentar, in der Sorge, den falschen Ton zu treffen. Früher habe ich viel kommentiert.
Aus der Ferne habe ich gelesen, wie du dein neues Pendant gefunden hast und ihr beide glücklich seid. Da hat es mir die Sprache verschlagen.
Das klingt jetzt sicher seltsam, aber mich bedrückte die neue Situation regelrecht. Ich las, wie sich die anderen alle für dich freuten und ich saß da und schüttelte den Kopf "Nein, das ist falsch ...."
Weil ich hatte für dich etwas anderes erhofft. Dass du den neuem Weg zu dir beschreiten würdest. Deine Fülle zurückeroberst. Du, ganz alleine. Und sicher nicht einsam.
Jetzt kling ich wie eine Mutter, die sagt, der Mann ist nicht gut genug für die Tochter ;-)
Nein, darum geht es gar nicht. Du weißt es jetzt auch, dass die Zeit nicht eure Zeit ist.
Wäre ich du, ich hätte die Gelegenheit vermutlich ebenso ergriffen wie du, durstig nach Liebe!!!
Das mit deinem Sohn tut mir schrecklich leid!!
Eine Mutter hat weiter oben kommentiert, dass der PC in ihrem Zimmer stand, um so Kontrolle ausüben zu können. Das könnte vielleicht bei dir auch nützlich sein?
Und ja, wie sollen wir Vorbilder sein, wenn wir selber süchtig nach der Internet/Handy-kommununikation sind.
Ein banaler Tipp an Ende: Vitamin B-Komplex (B6, B12, B1 ...) für die Nerven. Schadet sicher nicht!!! Weil bei dir zehrt so viel an den Nerven. Magnesium ist sicher auch gut. Magnesium wird bei Stress viel verbraucht und: es hat eine Muskel-entspannende Wirkung, die zur allgemeinen Entspannung beitragen könnte. :)
Besuchst du noch deinen Therapeuten? In der aktuellen Krise wären Sitzungen vielleicht eine Stütze für dich, du könntest daraus Kraft gewinnen.
Es scheint alles sehr schwer zu sein. :(
herzliche Grüße,
Daniela
Liebe Daniela
AntwortenLöschenDanke, für Deine ehrlichen Zeilen! Ich habe mich sicher zu blauäugig auf diese neue Beziehung eingelassen, weil sich am Anfang alles so unbeschwert angefühlt hat. Ich hatte den Eindruck, dass wir uns sehr ähnlich waren und das sind wir in gewissen Bereichen auch - deshalb habe ich von meinem männlichen Pendant gesprochen. Wenn wir zusammen waren, brauchte es gar nicht viele Worte. Wir konnten von Anfang an auch zusammen schweigen, ohne dass es sich seltsam angefühlt hätte. Ich denke, wir waren beide emotional bedürftig. Aber das ist wohl keine gesunde Grundlage für eine Beziehung. Seine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in der Schweiz lastete irgendwann immer schwerer auf meiner Seele, weil ich gemerkt habe, dass ich weder bereit bin, eine neue verbindliche Beziehung einzugehen noch die Verantwortung für seinen Umzug in die Schweiz und alles, was damit an Herausforderungen verbunden ist, auf mich zu nehmen. Und einen goldenen Mittelweg scheint es in unserem Fall nicht zu geben.
Danke für Deinen Tipp mit den Vitaminen. Ich nehme täglich ein hochwertiges Mineralstoff- und Vitaminpräparat und habe den ganzen Winter ohne Grippe überstanden. Vermutlich halten meine Nerven deshalb schon so lange diesem Druck stand. Den Therapeuten sehe ich alle vierzehn Tage und es gibt immer wieder etwas zu besprechen. Ich werde diese Gespräche noch eine Weile beibehalten, weil er doch immer wieder auch gute Denkanstösse liefert.
Herzliche Grüsse
Rosalie
...ok, damit ich auch noch was dazu gesagt habe du süsse Herzensschnitte.
AntwortenLöschenRosalie, ich bin mächtig stolz auf dich!
Das Leben lacht mit dir du Hammerfrau!!
Stella Blue
@Stella Blue
LöschenDu bist wirklich herzerfrischend! :-)))
DANKE!!
Herzliche Grüsse,
Rosalie
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschenDeine Namensvetterin Rosalie Tavernier empfiehlt in ihrem Büchlein "Das Geheimnis meiner Mutmach-Marmelade" u.a.
- das Mixen einer "Pink Lady" um mal wieder durch die rosarote Brille zu schauen
- die Schneewittchen-Maske für die Schönste im ganzen Land
- Frühlingsmusik gegen den Blues
- mit der besten Freundin ins Blaue fahren
- ein kühlendes Minzfußbad für beschwingte Schritte
- ein verborgenes Versteck um vor der Welt seine Ruhe zu haben
- die Tarte au citron ihrer Lieblingscousine Nicoline, die jede trübe Stimmung sofort vertreibt
- in das Rosenbad für echte Prinzessinnen versinken und die Welt vergessen
und
- daran glauben, dass die Welt voller Wunder ist :-)
Das sind zwar nur ein paar wenige ihrer Tipps, aber ich kann sie herzlichst empfehlen.
Bleib Dir weiterhin nahe, höre auf Deine innere Stimme, fühle was Dein Herz Dir rät und Du bist auf dem richtigen, guten Weg zum Wohle aller Beteiligten.
Vertrau Dir.
LG
@Anonym
LöschenHerzlichen Dank für diesen schönen Kommentar! :-)
Du hast mich neugierig gemacht und ich habe Rosalie Tavernier gegoogelt. Die Titel ihrer Bücher klingen sehr verheissungsvoll! Ich werde mir eins besorgen. Dreimal darfst Du raten welches... ;-)
Pink Lady klingt auch gut. Da hätte ich jetzt Lust drauf. Ist bestimmt süss und süffig. Ich würde mich damit auf meine Terrasse setzen und die Seele baumeln lassen und einen Moment abschalten...
Liebe Grüsse!
Rosalie
..liebe rosalie,....
AntwortenLöschenes tut mir unendlich leid...dass es so gekommen ist...aber ich denke mir (und kann es nur aus eigener erfahrung sagen)...nimm dir alle zeit der welt..die du brauchst...
finde zu dir selber...lern dich wieder selber schätzen...achten..und setzt dich in den mittelpunkt (ohne egoistisch zu sein)...und alles weitere wird sich finden!...und falls du eine auszeit brauchst...meine einladung steht ;-)...
lg aus wien
gitti
@Gitti
LöschenLieben Dank für Deinen Zuspruch! Ich weiss, dass Du diesen Weg auch gegangen bist und es muss ein gutes Gefühl sein, wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass man sich selbst genug ist und mit sich alleine glücklich und zufrieden sein kann. Erst dann ist man überhaupt reif genug, sich auf eine Liebesbeziehung einzulassen, ohne dass wir den Partner dafür "missbrauchen", einen Mangel auszufüllen, etwas zu kompensieren, das man bei sich selber vermisst.
Und herzlichen Dank für Deine Einladung! Wenn ich einmal nach Wien reisen sollte, werde ich Dich ganz sicher vorher kontaktieren!
Liebe Grüsse,
Rosalie
Liebe Rosalie,
AntwortenLöschenich war lange nicht hier und lese, was sich bei dir alles getan hat. So viel, Trennung, noch eine Trennung... Du hörst dich jedoch zuversichtlich an. Ich werde erstmal bei dir lesen.
Liebe Grüße
notos
Lieber Notos
LöschenJa, es hat sich extrem viel getan bei mir. Ich habe mich von meinem Mann getrennt und mir eine eigene Wohnung genommen. Wir teilen uns die Obhut der Kinder.
Ich bin gerade daran, meinen Blog umzubauen und habe viele der letzten Posts vom Netz genommen, weil inzwischen so viele Menschen mitlesen, die meinen echten Namen kennen und ich nicht möchte, dass es noch mehr werden...
Ich habe diese Posts auf einen privaten Zweitblog transferiert und muss noch am Layout herumbasteln. Ich werde hier informieren, sobald der unzensurierte Zweitblog online ist und wer möchte und mich nicht persönlich kennt, wird einen Zugangscode kriegen. Das geht auch ohne eigenen Gmail-Account. Wenn Du Dich jetzt schon aufdatieren möchtest, schick mir eine Mitteilung und ich werde Dich freischalten.
Liebe Grüsse,
Rosalie
ja meine Liebe, das ist alles nicht so einfach, eine Trennung, zwei Kinder, ein Altes heim, ein neues Heim und ein neuer Mann, war vielleicht ein wenig viel, lass dich nicht unterkriegen und alles Gute.
AntwortenLöschenEs gab mal einen liedermacher, der sang "Da müssen wir durch"
viel Glück
@Marie
LöschenJa, liebe Marie. Das war zuviel. Und dann noch eine Arbeitsstelle, die mir im Moment auch viel abverlangt. Und das ist noch nicht alles.
Aber ich bin zuversichtlich, dass ich es packe. Nein, ich bin sicher!
Danke für Deinen Zuspruch!
Liebe Grüsse,
Rosalie
ja, es ist sehr schade, aber manchesmal ist vielleicht die zeit falsch oder der zeitpunkt,
AntwortenLöschenich hab auch erlebt, daß ich einen lieben, damals lieben Freund verloren habe. Er wollte mich einfach nicht. ich hatte ihn sehr gern, aber Männner ticken manchmal anders.
Hi Rosalie,
AntwortenLöschennach langer Zeit schaue ich mal wieder vorbei und lese hier, was ich in ähnlicher Form gerade selber erlebe. Trennung und doch keine wahre Freiheit, zu viel Rücksichtnahme auf die Familie verhindert das richtig glücklich sein, ein echtes Zuhause fehlt, alles ist irgendwie ohne wahren Ankerpunkt...
Ich hoffe diese Zeit geht schnell vorbei...
LG
Micha
@Micha S.
LöschenMeine Trennung ist noch ganz frisch. Ich glaube nicht, dass die Rücksichtnahme das Glücklichsein verhindert. Das Freiheits- und Glücksgefühl wird sich einstellen, wenn die Zeit reif ist.
Meine neue Wohnung fühlt sich schon sehr nach meinem Zuhause an, aber im alten Haus steckt auch immer noch viel von mir. Das Loslassen braucht Zeit.
Ich denke, es ist wichtig, dass man sich diese Zeit nimmt und sich nicht in Ablenkung flüchtet, damit es schnell vorbei geht. Sonst holen einem die verdrängten Gefühle irgendwann wieder ein.
Lieben Gruss,
Rosalie
Auch bei mir sind es gerade mal drei Monate, so richtig sogar erst nur 2. es fühlt sich aber verdammt gut an, im großen und ganzen. Nur manchmal, manchmal kommt dieses fiese Gefühl des in der Luft hängens, nicht wirklich irgendwo hin zu gehören. Aber da denke ich auch, alles braucht seine Zeit.
LöschenLiebe Grüße
Micha
Schade...
AntwortenLöschen