Samstag, 19. Mai 2012

Die drei "K" im Leben eines Zwillings

Dienstag und Mittwoch standen die Sterne für Zwillinge anscheinend besonders günstig, was die Kommunikation angeht.

Wenn es drei Stichworte gäbe, die den Zwilling am besten beschreiben,
wären es die drei großen „K“: Kreativität, Kommunikation, Kontakt.

Dienstag Mittag hatte ich einen Kurztermin bei einem Psychiater. Ich habe ihn vor ein paar Wochen zum ersten Mal aufgesucht, weil ich mir Methylphenidat (Ritalin) verschreiben lassen wollte, in der Hoffnung, etwas mehr Struktur in meinen chaotischen Alltag zu bringen. Mehr dazu ein anderes Mal. Ich habe den Doc jedenfalls bei dieser Gelegenheit darauf angesprochen, ob ich mir Sorgen machen müsse, weil ich mich beim Überqueren von Autobahnviadukten gedanklich mit der Stabilität von Leitplanken beschäftige...


Ein Freund hatte mich etwas verunsichert, indem er mir gesagt hat, dass solche Gedanken oft aus einem Impuls heraus in die Tat umgesetzt werden... Der Facharzt reagierte ziemlich cool und meinte, dass er da eigentlich keine Bedenken habe. Da würde es vorher schon Auffälligkeiten und impulsive Handlungen geben, was bei mir ja nicht der Fall sei. Es gäbe halt einfach Menschen, denen solche Gedanken seit jeher vertraut seien und andere, für die Überlegungen in diese Richtung komplett fremd sind. Ich gehöre zur ersten Kategorie und ich habe herausgefunden, dass zwei meiner drei engsten Freundinnen ebenfalls in diese Kategorie fallen. However... das Thema ist für mich abgehakt und es ist auch nicht so, dass ich jedesmal daran denke, wenn ich über den Viadukt fahre.


Ich habe ihn dann noch auf meine anderen "Baustellen" angesprochen (Ehekrise, Trauer um den Verlust des Vaters, Jobfrust, depressive Episoden etc.) und gefragt, ob es vielleicht angebracht wäre, eine Gesprächstherapie ins Auge zu fassen, bevor mein Leben endgültig aus den Fugen gerät. Er fand, dass dies sicher keine schlechte Idee sei und hat mich nun an einen Psychologen verwiesen, der mit mir Kontakt aufnehmen wird, sobald er freie Kapazität hat. Bin sehr gespannt.

Als ich die Praxis verliess und auf meinem Handy die Zeit ablesen wollte, entdeckte ich auf dem Display ein WhatsApp von ihm!


Mr. Charming: „Hallo, ich bin in xxx und schaue gerade über den See und schicke Dir liebe Grüsse.“

Rosalie: „Merci! Ich bin gerade in der grossen Stadt und hole mein Auto aus dem Parking. Um 15.00 Uhr habe ich einen Zahnarzttermin in xxx!! Wie lange bist Du noch dort?

Mr. Charming: „Ich muss um 15.10 Uhr losfahren! …(smalltalk)… Fahr vorsichtig! Bis bald!“

Rosalie: „Ich werde um 15.00 Uhr am grossen Parkplatz in xxx vorbeifahren und Dir zuzwinkern… ;-)"


Und um 15.03 Uhr bin ich in xxx angekommen, habe die Scheibe runtergelassen und bin im Schritttempo am grossen Parkplatz vorbeigefahren. Und da stand er in seinem weissen Hemd und der dunklen Hose und schenkte mir sein umwerfendes Lächeln....


So ähnlich sieht er aus! Kein Witz!!
Verdammt! Wieso muss der Kerl so unverschämt gut aussehen und mich so anstrahlen? Ich hab mir doch vorgenommen, ihn zu vergessen! Habe meine "Erwartungen" was ihn angeht auf 0 (in Worten: Null!) heruntergefahren. Er war mir schon fast gleichgültig!

Und eine Begegnung im Sekundenbereich genügt, und schon werde ich wieder schwach und werfe meine guten Vorsätze über Bord!  


Was ist das bloss zwischen uns?
Ich werde nicht schlau aus diesem Mann! Wir haben nämlich ein Kommunikationsproblem. Zwar funktioniert die verbale Kommunikation face to face sehr gut, weil wir uns dabei in die Augen sehen können. Da ist eine grosse gegenseitige Sympathie und eine starke gegenseitige physische Anziehung, die sich nicht leugnen lässt. Aber mit der schriftlichen Kommunikation hapert’s und zwar gewaltig. Er hätte mir ja etwas früher schreiben können, dass er an diesem Tag in xxx sein wird. Dann hätte ich nicht kurzfristig eingewilligt, den Termin beim Psychiater von 13.00 Uhr auf 14.00 Uhr zu verschieben und wir hätten in xxx um 14.15 Uhr noch zusammen einen Kaffee trinken können… Das letzte Treffen mit ihm ist nämlich schon wieder zwei Monate her!

Immerhin habe ich ihn bei unserem letzten Treffen davon überzeugt, sein Smartphone nicht nur für Telefongespräche und SMS zu benutzen, sondern auch die eine oder andere App runterzuladen, allen voran WhatsApp, damit wir kostenlos kommunizieren können. Und tatsächlich hat er mir diesen Gefallen getan und so meldet er sich nun hin und wieder via WhatsApp, wenn er nicht gerade im Ausland unterwegs ist. Aber ein fleissiger Schreiber ist er wirklich nicht und im schriftlichen Austausch sprechen wir irgendwie nicht die selbe Sprache... Aber wir arbeiten dran. Ich werde die Flinte noch nicht ins Korn werfen und meinen platonischen Freund eines Besseren belehren. Er nennt ihn nämlich den "kommunikationsgestörten" xxx!

Wie auch immer. Jedenfalls habe ich mich über das spontane Wiedersehen gefreut und in wenigen Wochen werden wir uns wieder treffen und ziemlich viel Zeit miteinander verbringen... Doch davon ein andermal.


Um 15.08 Uhr sass ich dann auf dem Zahnarztstuhl. Als ich die Zahnarztpraxis eine Stunde später mit der ersten Keramikkrone meines Lebens verliess, leuchtete erneut eine Message auf dem Handydisplay. Ob ich Zeit und Lust auf einen Telefonanruf hätte!


Nein, es war nicht Mr. Charming. Mit ihm habe ich nur einmal telefoniert. Das ist schon bald zwei Jahre her und es war ein Fiasko...




Die Nachricht kam von einem Mann, den ich im „echten“ Leben noch nie getroffen habe! Er nennt mich "Cutie" oder "Cara dolce" und schmeichelt mir mit netten italienischen Ausdrücken. Meinen Blog kennt er übrigens nicht. Es darf also spekuliert werden... ;-) Nein, ich werde hier nicht verraten, wie ich ihn kennengelernt habe. Wir tauschen schon seit Monaten in losen Abständen Mails und SMS aus und hin und wieder telefonieren wir zusammen.
Es war unser viertes Telefongespräch. Es dauerte länger als eine Stunde und wenn ich die Kinder nicht vom Tennis hätte abholen müssen, hätten wir wohl noch lange geredet.

Er hat vor ein paar Jahren seinen Vater ebenso plötzlich verloren wie ich. Wir sprachen über die Trauer, über Persönlichkeitsentwicklung, über die Ehe und über Gott und die Welt. Es ist schon erstaunlich, wie vertraut man mit einem Menschen sprechen kann, den man noch gar nie real getroffen hat. Irgendwie hat es sich noch nicht ergeben, obwohl er nur 50 km entfernt wohnt und das ist vielleicht das Besondere an dieser (virtuellen) Freundschaft.
Und zwischen diesen Treffen und Gesprächen tauschte ich mit meinem platonischen Freund Kurznachrichten aus, so wie wir das jeden Tag zu tun pflegen.
Ach ja und dann habe ich in meiner Mailbox noch ein langes, sehr ehrliches Mail gefunden. Von einem Mann, den ich über meinen Blog kennengelernt habe. Wir haben uns kürzlich zum ersten Mal getroffen und es war eine sehr spezielle Begegnung.

Den Abend beschloss ich mit einem kurzen Skype-Gespräch mit meiner Freundin N. über die Landesgrenzen hinweg.

Ja, es war ein Tag mit viel K.! Kontakte und Kommunikation! Ganz nach meinem Geschmack.

Und am Mittwoch ging es im selben Stil weiter. Am Mittag traf ich mich zum Lunch mit meiner Freundin M. Es war wie immer ein sehr wertvoller Gedankenaustausch.  Nach dem Gespräch hatte ich den Eindruck, dass ich wieder eine Seemeile vorangekommen bin! Die Gespräche mit M. sind immer sehr bereichernd und wir können uns gegenseitig wertvolle Denkanstösse liefern.




Am Nachmittag dann ein interessanter SMS-Austausch mit meinem platonischen Freund. Manchmal nenne ich ihn in einem Anflug von Zärtlichkeit "mein Gschpusi"...

Nach der Arbeit traf ich mich schliesslich zum ersten Mal mit einer Frau, die durch einen gemeinsamen Freund auf mich und meinen Blog aufmerksam geworden ist. Sie hat mir geschrieben und es hat sich herausgestellt, dass sie in einer sehr ähnlichen Lebenssituation steckt und dass unsere Lebensläufe erstaunliche Parallelen aufweisen! Sie ist schon einen grossen Schritt weiter als ich. Das war eine sehr interessante und sympathische Begegnung und ich bin zuversichtlich, dass wir uns bald wieder treffen werden.


Seit ich diesen Blog betreibe, ist mein Leben viel interessanter geworden! Das WWW eröffnet uns heute ganz neue Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Das Spezielle an diesen Kontakten ist, dass ich sie vor meiner Familie geheim halten muss. Nur meine engsten Freundinnen wissen Bescheid. Ich führe also gewissermassen ein Doppelleben und das ist manchmal stressig (weil zeitintensiv) aber in erster Linie spannend und eine Bereicherung meines Alltags!

Und das dritte "K"? K. wie Kreativität? Naja... Letztere benötige ich, um mein Doppelleben und den normalen Alltag irgendwie unter einen Hut zu kriegen! ;-)




14 Kommentare:

  1. Liebe Rosalie, Du bist wirklich crazy. :) Du trägst Dein Herz auf der Zunge, ich mag Deine Offenheit. Mr. Charming ist ein Mann der Taten und nicht der Worte, warum willst Du das nicht begreifen? Du erwartest viel von ihm, er ist eben kein Intellektueller... Letztendlich zählen die Taten, oder? Ich finde es gut, dass Du mit dem Doc über Deine Lebensumstände gesprochen hast und das Problem angehst. Ich wünsche Dir ein entspanntes Wochenende! Herzliche Grüße, Luisa

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    1. Liebe Luisa,

      Du hast recht! ;-) Und ja, ich bin sehr offen. Allerdings auch im realen Leben. Ich kann Leute nicht ausstehen, die immer so tun als wäre alles in bester Ordnung, wenn es das nicht ist. Ich mag Klartext. Und irgendwann werde ich wohl diesen Blog vom Netz nehmen müssen, weil ich zuviel von mir preisgegeben habe.

      Ich will aus Charming keinen Intellektuellen machen. Das würde nicht zu ihm passen. Er hat ja gerade dieses Unkomplizierte, dieses wohltuend "Einfache" das so vielen Intellektuellen abgeht und das gefällt mir. Allerdings kann ich schlecht damit umgehen, wenn ich nach einem Treffen, an dem wir uns sehr nahe gekommen sind, dann 2 Wochen oder länger gar nichts mehr von ihm höre. So ganz ohne Kommunikation geht es einfach auch nicht. Jedenfalls nicht für mich resp. mit mir.

      Herzliche Grüsse,
      Rosalie

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    2. Liebe Rosalie, also wenn einer sich 2 Wochen lang nach einem Treffen wo man sich "sehr nahe kommt" gar nicht meldet, dann hake ich den ab. Das sind doch Machtspielchen, oder? Auch dass er dir so kurzfristig bescheid gibt, wenn er in der Nähe ist. Das hat doch keine gesunde Basis. Irgendwie finde ich den Mr Charming gerade sehr unsympathisch. Kann mir sogar vorstellen, dass er zugleich mehrere Damen so charmiert. ieh.

      liebe Grüße,
      Daniela

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    3. Liebe Rosalie
      Du magst das "Einfache" an ihm beklagst dich aber, wenn Du nicht wie eine Dame hofiert wirst? Das macht doch keinen Sinn!
      Für ihn ist es "einfach" genau was es ist: gut wenn was ist und auch ok wenn nichts ist. Wenn dies für dich "einfach" nicht stimmt, dann ist er nicht kommunikationsgestört, sondern ihr geht beide von was anderem aus. Und ganz offensichtlich ist es für dich weder "einfach", noch machst Du die Sache "einfach":
      Wie bitte soll er wissen, dass Du ausgerechnet an dem Tag um die selbe Zeit am selben Ort sein wirst? Du bist ihm in dem Moment in den Sinn gekommen, er meldet sich kurz - und das ist offenbar auch wieder nicht richtig...
      Überleg dir doch, was Du wirklich von ihm willst. Wirklich wirklich. Und sieh, was er dir bieten kann und bietet. Reicht dir das? Wenn nein, dann ist doch die Sache klar. Wenn ja, dann beklag dich nicht, wenn er ist, wie er ist.

      Liebgrüsse dich, Mimi

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    4. Liebe Mimi

      Du bist die Mimi, die gestern anonym kommentiert hat, richtig? Ich habe nur kurz Zeit und werde Deinen Kommentar heute Nacht oder morgen beantworten. Ich denke noch darüber nach.

      Mr. Charming und mich verbindet seit dem "Magic Moment" vom Sommer 2010 ein geheimes Band. Inzwischen kann ich es besser einordnen. Es ist eine starke gegenseitige Anziehung, eine seltsame Vertrautheit aber keine Liebe. Er weiss viel von mir und ich auch von ihm. Und wir sind uns vor einem Jahr sehr nahe gekommen... Ein Kreis hatte sich geschlossen. Hin und wieder schickten wir uns ein kleines SMS. Manchmal wieder zwei, drei Wochen Funkstille und das ist ok für mich. Dann nach einem halben Jahr ein neuerliches Treffen. Wieder sind wir uns nahe gekommen... Ist es zuviel verlangt, wenn ich nach einem solchen Treffen irgendwie "erwarte", dass innerhalb von 12 Stunden ein kleines Lebenszeichen kommt? Ja, in dieser Beziehung bin ich vielleicht "altmodisch". Natürlich hätte ich auch den ersten Schritt machen können. Aber aufgrund der Situation wäre es angemessen gewesen, dass ER sich zuerst bei mir meldet bzw. sich überhaupt meldet und nicht erst nach zwei Wochen. Ich muss nicht "hofiert" werden, wirklicht nicht!

      Er ist ein vielbeschäftigter Mann und auch oft im Ausland unterwegs. Wenn er dann zufällig einmal zehn Autominuten von meinem Zuhause entfernt eine Verpflichtung hat und zwei, drei Stunden freie Zeit zur Verfügung, dann finde ich es schon ein bisschen befremdend, dass er mir dies nicht vorher sagt - nach dem, was zwischen uns war und ist. Anderseits war dieses Verhalten auch aufschlussreich. Ich weiss nun besser, woran ich mit ihm bin. Und was ich von ihm will. Oder eben nicht mehr will. Und ich werde ihm dies auch so sagen.

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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    5. Liebe Daniela

      So habe ich das noch gar nicht gesehen. Machtspielchen... ? Vielleicht hast Du recht. Das passt dann wieder zum Thema Narzissmus. Nein, solche Spielchen brauche ich nicht mehr. Wirklich nicht.

      Bald werde ich Gelegenheit haben, mit ihm darüber zu sprechen. Ich bin ehrlich gespannt, wie er argumentieren wird. Vielleicht hat es auch etwas mit Unsicherheit zu tun. Vielleicht überfordere ich ihn. Er ist nämlich kein geübter Womanizer. Eher der Typ braver Ehemann, der sich auswärts "den Appetit holt", aber dann doch Zuhause isst... ;-)

      Liebe Grüsse,
      Rosalie

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    6. Rosalie,

      NICHT DENKEN, FÜHLEN!

      Auch nicht überlegen, wie es sich ANfühlt:
      den Gefühlen nachgehen, sie erfahren - und sie aushalten....

      Gruss, Mimi

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  2. Nach meiner Erfahrung werden schriftliche Kontakte immer schwierig, sobald einem jemand wichtig wird. Was vorher mit Leichtigkeit genommen wird, ist plötzlich dazu angetan voller Missverständisse und Spekulationen zu sein. Was man vorher einfach als positive Zeichen sah, betrachtet man plötzlich mit Misstrauen. Es wird viel mehr gedeutet, wenn einem jemand wichtig ist, als wenn einfach die Leichtigkeit des Seins das Tun bestimmt. Daher ist ab einer bestimmten Phase verbale Kommunikation immer besser.

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    1. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich kann das wirklich nur bestätigen. Insbesondere SMS lassen sehr grossen Raum für Interpretationen und führen oft zu Missverständnissen. Leider.

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    2. Ja, ja, ja! Vor allem wenn der andere noch nicht weiss, wie wichtig er einem ist. Habe erst vor ein paar Tagen 3 Stunden in der Nacht an einem Antwortmail geschrieben, nur um am Ende 2,5 ziemlich neutrale Sätze abzuschicken.

      Ein lieber Kollege meinte daraufhin am nächsten Tag "ist das Herz voll, geht der Mund über.
      Da fürchte ich, das gegenüber einzuschüchtern und lösch dann ganz viel wieder weg.

      liebe Grüße, Daniela

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  3. So ein Doppelleben hält einen ganz schön in Atem. aber es kann wunderbar sein, ich verstehe Dich gut;-) Genieße die Zeit, sie gehört nur Dir. Denn darüber reden sollte man lieber nicht...

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    1. Danke! Aber manchmal wächst es mir auch über den Kopf! Aber aufgeben mag ich es trotzdem nicht. Und irgendwann so hoffe ich, werde ich kein Doppelleben mehr führen müssen, weil ich niemandem ausser mir selbst mehr Rechenschaft ablegen muss.

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  4. Habe ich das richtig gelesen. Du willst mit Mr. Charming an der Kommunikation arbeiten - ihn also verändern? Superidee!!

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    1. Ich erschliesse ihm neue Kommunikationsmöglichkeiten und ermuntere ihn, frank und frei von der Leber weg zu schreiben. Mundart eignet sich dazu besonders gut, weil es keine verbindlichen Rechtschreiberegeln gibt. Viele Menschen tun sich nämlich schwer mit Schreiben, weil sie Angst haben, Orthographiefehler zu machen und sich eine Blösse zu geben.

      Ich will ihn nicht verändern. Das hat er gar nicht nötig. Ich zeige ihm nur neue Wege auf. Ob er sich darauf einlässt und was er daraus macht, ist seine Sache.

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