Lieber Castorp
Heute ist ein besonderer Tag für mich. Nein, nicht mein Geburtstag. Auch nicht mein Hochzeitstag... Einfach ein spezieller Jahrestag. Und so habe ich mich gefreut, dass Du mir an diesem 4. Juni ein Mail geschickt hast.
Du schreibst mir, dass Du mit Dir gerungen hast, ob Du Deinen Kommentar veröffentlichen sollst oder nicht und hast ihn mir schliesslich per Mail zukommen lassen. Es berührt mich, dass Du Dir so viele Gedanken zu meiner Situation machst und Deine knappe freie Zeit dazu verwendest, Deine Gedanken in Worte zu fassen und mir Denkanstösse zu liefern. Dein Kommentar ist zwar schonungslos ehrlich, aber konstruktiv.
Ich möchte ihn gerne erwidern und werde ihn deshalb hier als Post veröffentlichen:
Du schreibst mir, dass Du mit Dir gerungen hast, ob Du Deinen Kommentar veröffentlichen sollst oder nicht und hast ihn mir schliesslich per Mail zukommen lassen. Es berührt mich, dass Du Dir so viele Gedanken zu meiner Situation machst und Deine knappe freie Zeit dazu verwendest, Deine Gedanken in Worte zu fassen und mir Denkanstösse zu liefern. Dein Kommentar ist zwar schonungslos ehrlich, aber konstruktiv.
Ich möchte ihn gerne erwidern und werde ihn deshalb hier als Post veröffentlichen:
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Liebe RosalieAuch ich möchte hier ein paar kritische Töne anschlagen, in der Hoffnung, dass sie dir gelegen kommen nicht vernichtend wirken, denn so sind sie nicht gemeint.
Darf ich rekonstruieren? Dein Mann hat sich mit viel Fleiss und Tüchtigkeit und wohl auch einigem Talent hochgearbeitet, ist zum Workaholic geworden und du hast dich dann gewundert, dass du alleine für die Kinder zuständig bist? Hallo? In welcher Welt hast du gelebt, bevor ihr euch für Kinder entschieden habt? Und in welcher Welt lebst du heute?
Du sprichst von "ähnlichen" Wertvorstellungen, die du und dein Mann teilen. Das ist für die Partnerschaft sicherlich etwas enorm Wichtiges. Von dem, was du schreibst, schliesse ich, dass es sich dabei um bürgerliche Wertvorstellungen geht. Will sagen: Fleiss und Tüchtigkeit sind wichtig und werden belohnt (hat in seinem Fall ja auch hingehauen). Leute, die weniger haben, sind ergo weniger fleissig und tüchtig - haben halt andere Werte. Leben und leben lassen. Männerrolle und Frauenrolle sind klar definiert: Ernährer und Hausmutter. Die Ehefrau, die dem Mann den Rücken freihält und ihm am Abend, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, ein warmes Nest und ein ebensolches Abendessen bereithält. Ihr Tag ist der Muttertag (der heilige Gral des bürgerlichen Frauenbildes), an welchem mit viel Kitsch abgefeiert wird, was an den übrigen 364 Tagen im Jahr als selbstverständlich übersehen wird.
Ich weiss, das klingt jetzt etwas sehr mokant, weil ich mich schon früh in meinem Leben von den meisten dieser bürgerlichen Werte entfernt, mich in den letzten Jahren aber einigen guten davon wieder angenähert habe. Dennoch: Ich halte auch heute materiellen Wohnstand nicht für das A und O eines glücklichen Lebens. Man sollte gut leben und sich ab und zu etwas leisten können, aber mehr braucht es auf der materiellen Seite meiner Meinung nach nicht.
Was es aber braucht: Einen Beruf, den man selber als herausfordernd und sinnvoll erlebt. Wertschätzung in diesem Beruf, der sich auch, aber nicht nur im Lohn niederschlägt. Und dann... dann noch etwas, was eben nicht in Zahlen messbar ist. Bei mir ist dieses Etwas versteckt in der Literatur. Oder in der Musik. Bisweilen auch, in einer anderen Form, im Fussball. Oder in einem bestechenden Gedanken, einer schlüssigen Argumentation, die bisherige Überzeugungen von mir in Frage stellt und mich einen Schritt weiterbringt. Oder im Geniessen unserer (oder anderer) Berge bei einer Wanderung.
Kurzum: Im Glück, mich selber zu sein, dem nachzugehen, auf das ich Lust habe, sofern mir die Zeit dafür bleibt, was im Moment leider viel zu wenig der Fall ist. Und mich nicht darum zu kümmern, was von mir erwartet wird als Privatperson (als Berufsperson darf man durchaus Erwartungen an mich haben). Nicht nach aussen scheinen zu wollen, mich nicht darum zu kümmern, was wohl dieser oder jene von mir denken könnten.
Ach ja: Und Wertvorstellungen zu haben, die sich mit meinen Vorstellungen eines glücklichen Lebens auch decken. Damit meine ich keinen narzisso-egoistischen Hedonismus, der anti-bürgerlichen Werten gerne nachgesagt und von Nicht-Bürgerlichen manchmal auch gerne so abgefeiert werden, sondern Grundsätze, die mein Glück fördern, ohne dasjenige meiner Mitmenschen aus den Augen zu verlieren.
Nun wirst du dich fragen, wo dabei die Liebe bleibt. Ich weiss es auch nicht. Oft kommt sie, aber eine Garantie gibt es dafür nicht. Dein Mann und du - ihr habe euch auf dem Weg getrennt, seid verschiedene Wege gegangen, vermeintlich mit dem gleichen Ziel. Aber du gehst und gehst, und siehst ihn nicht mehr und weisst nicht, wo er ist. Und ihm geht es ähnlich. Eine Paartherapie erscheint mir als die fairste und würdigste Weise, mit dieser Situation umzugehen. Da sind viele (verletzte) Gefühle, Missverständnisse, Illusionen, Hoffnungen und falsche Erwartungen - auf beiden Seiten.
Falls es dann doch auf eine Trennung und Scheidung hinausläuft, dann heisst das nicht, dass ihr gescheitert seid. Ihr habt zwei Kinder zusammen. Für sie seid ihr weiterhin Mutter und Vater. Für sie seid ihr gemeinsam zuständig. Vielleicht gibt es noch andere Bereiche, in denen ihr verbunden bleiben könnt. Wichtig scheint mir, dass ihr euch beide in Würde und gegenseitigem Respekt voneinander verabschieden könnt.
Aber vielleicht begegnet ihr euch ja plötzlich wieder auf eurem Weg, beugt euch gemeinsam über die Karte, findet heraus, wo ihr seid, definiert ein Ziel und legt den gemeinsamen Weg fest, der euch - knock on wood - etwas näher an dieses Ziel bringt.
Herzlichst Castorp
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Meine Antwort muss noch etwas reifen... ;-)
Eh voilà: 5.6.2012 / 00.35 h
Eh voilà: 5.6.2012 / 00.35 h
Lieber Castorp
Du wirfst die Frage auf, weshalb ich mich gewundert habe, dass ich alleine für die Kinder verantwortlich war:
In welcher Welt hast du gelebt, bevor ihr euch für Kinder entschieden habt? Und in welcher Welt lebst du heute?
Also... die Rollenverteilung, die man in seinem Elternhaus mitkriegt, ist vermutlich prägend für das ganze Leben. Bei mir war das so:
Eine Mutter, die eine kaufmännische Grundausbildung mit überdurchschnittlich guten Noten abgeschlossen hat, ihren Job nach der ersten negativen Erfahrung an den Nagel gehängt und sich in die Ehe "geflüchtet" hat. Als sie meinen Vater heiratete, war dies quasi ihre "Rettung" und die Heirat war die notwendige "Legitimation", sich aus dem Arbeitsleben zurückzuziehen. Sie kümmerte sich fortan um Wohnung, Hund und Ehemann, lange bevor sie schwanger wurde. Ihr Lebensglück hat sie mit diesem Modell jedoch nicht gefunden. Sie haderte eine Weile, brachte jedoch nie den Mut auf, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen. Im Haushalt blieb ihr die Anerkennung verwehrt, weil sie eine (um es mal nett auszudrücken) kreative Chaotin ist. Das Essen ist seit 45 Jahren regelmässig verkocht, die Tischdeko jedoch immer eine Augenweide... Ein hoffnungsloser Fall. Mama wird es nie hinkriegen, die Spaghetti al dente zu kochen, weil es sie nicht wirklich interessiert. Sie ist so ziemlich das Gegenteil von meiner Schwiegermutter. Während meine Mam nachdenkt, wie sie ein "Problem" am besten anpacken soll, hat es die Schwiegermama schon erledigt.
Ich habe die Ambivalenz meiner Mutter als Kind gespürt und kann mich daran erinnern, dass ich mir schon als ganz kleines Mädchen auf dem Schulweg Gedanken darüber machte. Ich betrachtete die Jugendlichen mit ihren Mofas und überlegte mir, dass man in diesem Alter wohl schon langsam damit beginnen muss, einen passenden Partner zu finden, weil man doch mit Anfang zwanzig heiraten MUSS und eine Familie gründen MUSS... und dieser Gedanke erfüllte mich mit Panik! Ich kann mich noch so genau an diesen Moment und an das beklemmende Gefühl erinnern. Ich war sieben
Jahre alt!
Mein Ehemann hat eine andere Rollenverteilung mitgekriegt. Ein Vater, der innerhalb der Familie sagt, wo es lang geht, gegen aussen jedoch ein "Duckmäuser" ist. Er hat ohne besonderen Ehrgeiz das gearbeitet, was ihm Freude gemacht hat, obwohl das Einkommen nicht ausreichte, um die Familie durchzubringen. Seine Frau hatte gar keine andere Wahl, als sich eine Arbeit zu suchen. Und sie war tüchtig, arbeitete sich hoch und schöpfte ihr Potential aus. Das Vorbild, das seine Mutter ihm vorlebte, war das einer Frau, die sich für die Familie aufopfert, in wirtschaftlicher Hinsicht sogar das Haupteinkommen bestreitet, "nebenbei" die ganze Hausarbeit alleine macht, ihre eigenen Bedürfnisse zu Gunsten der Familie zurücknimmt und sich vom Ehemann noch herumdirigieren lässt.
Mein Mann ist eigentlich gar kein Verfechter der klassischen Rollenverteilung! Er hat von mir immer erwartet, dass ich mich an den Kosten beteilige, wenn wir ins Restaurant oder ins Kino gingen. Es wurde 50/50 geteilt. Er hat auch klar von mir verlangt, dass ich erwerbstätig bin und bleibe und meinen Anteil an unsere Lebenshaltungskosten leiste. Das ist bis heute so. Er hat aber auch Aufgaben im Haushalt übernommen, gekocht, gewaschen und Hemden gebügelt. Jedenfalls bevor die Kinder kamen und er zum Workaholic geworden ist.
Das führt mich zu Deinem nächsten Statement:
Männerrolle und Frauenrolle sind klar definiert: Ernährer und Hausmutter. Die Ehefrau, die dem Mann den Rücken freihält und ihm am Abend, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, ein warmes Nest und ein ebensolches Abendessen bereithält.
Eben nicht!! Das ist ja die Crux! Das war eben nicht der Fall und darauf hätte ich mich auch nie eingelassen! Ich bin davon ausgegangen, dass wir uns die Arbeit weiterhin aufteilen, wenn die Kinder einmal auf der Welt sind! Schliesslich habe ich nur vier Monate Mutterschaftsurlaub gemacht und meinen Job anschliessend mit reduziertem Pensum weiter ausgeübt. Es ist und war ein anspruchsvoller Job! Kein Eight to Five Job, den man vergessen kann, wenn man abends die Bürotüre abschliesst, sondern ein Job mit Verantwortung! Ich war jeweils zwei Tage die Woche 10 - 12 Stunden ausser Haus. Und dann bin ich nach Hause gekommen und habe mich um Kinder und Haushalt gekümmert. Und die übrigen fünf Tage auch.
Dummerweise geht mir das altruistische Naturell meiner Schwiegermutter ab. Ich bin auch keine begabte Hausfrau. Manche Talente vererben sich...Die "Begabung" fürs
Kochen habe ich von meiner Mutter! Das Talent für Sprachen und fürs Schreiben auch.
Aber so war das nicht abgemacht! Ich fühlte mich "betrogen"! Obwohl ich erwerbstätig war, blieb die ganze Kinderbetreuung und der Haushalt voll an mir hängen. Ich hatte noch nicht einmal mehr Zeit für mein Hobby, den Garten. Und er stürzte sich in die Arbeit und die spärliche Freizeit widmete er nicht den Kindern, sondern... - jetzt kommt's - dem Garten! Er hat seine Energie in die architektonische Gestaltung des Gartens gesteckt und Mauern gebaut. Jahrelang.
Nein, so hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt. Ich bin davon ausgegangen, dass er sich auch um die Kinder kümmern wird, wenn sie auf der Welt sind. Ich habe nie auf Kinder gedrängt, hätte mir auch ein Leben ohne Kinder vorstellen können. Aber nun waren sie da und ich wollte es perfekt machen. Ich bin jede Nacht mehrfach geweckt worden und aufgestanden und habe meinen Mann schlafen lassen. Jahrelang. Auch wenn ich am nächsten Tag arbeiten musste!
Ich habe meine Gesundheits aufs Spiel gesetzt und mir ein Schlafproblem eingehandelt. Und weil ich ein ständiges Schlafdefizit hatte, habe ich zugenommen.
Und damit entfernte ich mich weiter vom Bild der "Idealfrau". Ein Teufelskreis. Wir waren nicht mehr auf Augenhöhe. Er kritisierte an mir herum. Die Ehefrau, die aus der Form geht, die den Haushalt nicht so toll auf die Reihe kriegt wie die eigene Mama, und im Job kommt sie auch nicht weiter... Ich habe mich angepasst und mir "Mühe" gegeben und bin immer unglücklicher geworden.
Mein Fehler war wohl, dass ich von falschen Vorstellungen ausgegangen bin. Und dann hat das Leben seinen Lauf genommen... Und ich war zu gutmütig oder nicht mutig genug, meine eigenen Bedürnisse wahrzunehmen und durchzusetzen.
Und in welcher Welt stehen wir heute?
In einer schönen, komfortablen Welt mit zwei wunderbaren Kindern... Von aussen sieht alles perfekt aus. Was fehlt ist partnerschaftliche Liebe und emotionale Nähe.
Die angepasste Ehefrau ist erwacht und muckt auf. Sie hat erkannt, dass sie lieber alleine lebt, als sich weiter anzupassen und ihre Bedürfnisse zu verleugnen. Sie weiss, dass sie alleine leben kann und gibt es ihrem Mann zu verstehen. Nun sind sie wieder auf Augenhöhe. Das heisst, eigentlich ist sie die Stärkere, weil sie mit dem Gedanken spielt, zu gehen. Er hat Angst davor und will sie zurückhalten. Und nimmt deshalb zähneknirschend in Kauf, dass sie neuerdings Freiheiten beansprucht. Ganz egoistisch ihren Weg geht und sich einmal die Woche einen freien Abend nimmt.
Niemand hat schuld daran, dass es so gekommen ist. Ich habe mit der Liebe nur negative Erfahrungen gemacht. Das war schon früher so. Deshalb habe ich mir wohl einen Mann ausgesucht, der mir gar nie so nahe kommen konnte, dass er mich richtig verletzen kann. Letztlich war das - um es einmal in Deinem Lieblingsjargon auszudrücken - ein "Eigentor"!
Das "Etwas", das Du in der Literatur, in der Musik und im Fussball findest, habe ich eine Zeitlang im Garten gefunden. Aber irgendwie ist mir die Lust daran abhanden gekommen. Dafür habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt. Und es gibt noch so viele Dinge, die ich nun ausleben und ausprobieren will.
The best is yet to come... Ich bin zuversichtlich!
Wir werden uns jetzt einen Paarcoach suchen, damit wir das Beste aus unserer Situation machen können.
To be continued...
Herzlichst,
Rosalie
hm. Für mich entsteht das Bild, dass Castorp im Mail an dich von einem Paar schreibt, vielleicht Anteile von ihm, seinen Eltern, wem auch immer aber ich finde dich und deinen Mann nicht so ganz darin. Da wird viel ausgemalt, was ich nur als Projektion auf dich lesen kann. Ich bezweifle z.B. dass dein Mann ein Workaholic ist, schließlich verbringt ihr nicht so wenig Zeit gemeinsam im Haus (dann, wann du ihn anbeißt, weil er ohne Klopfen ins Zimmer kommt ;-)).Mit einem ausgewachsenen Workaholic gibt es wenig Berühungspunkte.
AntwortenLöschenNaja, ich bin halt vorsichtig, womit Leute andere aus der Ferne beglücken. So wie ich dich gerne beglücke :-) hehe.
liebe Grüße, Daniela
Nun, liebe Daniela
LöschenDamit man sich wirklich ein Bild von Rosalies Ehe machen kann, müsste man die Perspektive ihres Mannes kennen. Das tun wir beide nicht.
In meinem Mail habe ich versucht, herauszudestillieren, was das Problem bei den beiden ist, oder wohl besser gesagt, was die Probleme sind. Ich sehe lediglich: Rosalie war/ist für die Kinder praktisch allein zuständig, abgesehen von ihrer Schwiegermutter. Dem Herrn machen also die Frauen die wenig prestigeträchtige und nicht bezahlte Arbeit. Darin erkenne ich ein sehr ausgeprägtes bürgerliches Muster.
Ich stelle fest, dass die Kommunikation zwischen den beiden nicht funktioniert hat, was die häuslichen Aufgaben betrifft. Auf Kommunikation verzichtet man in aller Regel dann, wenn etwas ohnehin schon klar ist. Dass sich Rosalie das Familienmanagement dann anders vorgestellt hatte, als sie es tatsächlich bis anhin gelebt hat, ist das eine. Das andere ist, dass sie ihre Vorstellungen nicht durchgesetzt hat. Auch hier ersetzten wahrscheinlich gut klingende Absichtserklärungen klare und verbindliche Absprachen.
Zuletzt scheint mir Rosalie bei allem Verständnis, das ich für sie aufbringe, dem materiellen Wohlstand, den sie geniesst, jedoch nicht abgeneigt. Auch wenn sie sich zwischenzeitlich davon distanziert, weil ihr im Grunde klar ist, dass er wirkliches Glück nicht ersetzt, so geniesst sie ihn doch und sendet damit vielleicht unklare Signale an ihren Mann.
Doch wie gesagt. Es ist müssig, hier weiter zu spekulieren und zu interpretieren. Zu einem vollständigen Bild würde der Ehemann gehören, und der äussert sich hier nicht. Aus diesem Grund habe ich Rosalie auch schon wiederholt geraten, mit einen Paartherapeuten aufzusuchen. Eines aber möchte ich doch festhalten. Ich kann sicher nicht ausschliessen, von mir auf andere zu schliessen, doch ich darf hier doch sagen, dass ich das bewusst versucht habe, nicht zu tun.