Sie waren nett. Die beiden Familienabende bei den Eltern und Schwiegereltern mit Tannenbäumchen und Kerzen und zu vielen kulinarischen Köstlichkeiten, denen ich teilweise entsagt habe. Aber ich bin froh, dass sie vorbei sind. Ich stand irgendwie neben mir. Ich war anwesend und irgendwie doch nicht. Habe nicht viel geredet. Mir ist gerade nicht so nach reden. Mir ist nicht nach Gesellschaft. Ich möchte allein sein. Mir die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr denken und tun müssen.
Gestern Nachmittag habe ich mir vor dem Besuch bei meinen Eltern eine Stunde für mich alleine ausbedungen. Ich habe das Grab meiner Grosseltern besucht, die mir sehr viel bedeutet haben. Dreissig Jahre lang haben wir den 25. Dezember zusammen in ihrem Haus gefeiert. Viele schöne Erinnerungen. Sie waren für mich die besten Grosseltern der Welt.
Die Aussicht auf zwei Wochen Ferien im Kreise der Familie belastet mich. Ich werde wenig Zeit für mich haben. Aber vielleicht komme ich an der frischen Luft in den Bergen beim Skifahren auf andere Gedanken... Ich hoffe es.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen